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Montag, 2. April 2018

So wird auf Facebook diskutiert

Am 22.März um 00:17 hat unser Oberwiler "fb-Freund" Bruno Heuberger folgenden Post von Marc Weber geteilt.


Pharmahure!
Der Einfachheit halber hat Heuberger diese Diffamierung mit 15 Emoticons kommentiert

Darauf habe ich ihm geantwortet:
Auch wenn es sich in deiner alten Heimat, lieber Bruno, eingebürgert hat, dass man die Bundeskanzlerin als Merkelnutte (und Aehnliches) bezeichnet, hier (in deinem Gastland) hat man noch Respekt vor einer Bundesrätin! Und wenn sie von einem Dummkopf als Pharmanure bezeichnet wird, erwarte ich von dir mehr als ein paar einfältige Emoticons. Zivilcourage und Haltung sind offenbar nicht jedermanns Sache.

Replik Heuberger:
Nun ja lieber Albi, ich bin auch deiner Meinung bezüglich dieser "Betitelung", dieser Spruch stammt aber nicht von mir, versuche diesen zu löschen ging nicht. Der Urheber ist scheinbar ein Schweizer aus Wolfwil, der diese Post ins FB stellte. Mir ging es aber primär um die Sache betreffs Glyphosat, darum habe ich es gepostet, trotz dieses dummen Spruches. Typex bringt da auch nichts... Also nochmals: Mir ging es um das leidige Thema Glyphosat, mit dem die Bundesrätin sehr unglücklich agierte! Alles klar? Sorry lieber Albi. Es ist anzunehmen, dass meine FB-Freunde das richtig einschätzen können, was für mich im Vordergrund steht.

Wirth: Faule Ausrede! Der Post suggeriert, dass Frau Leuthard das Schweizer Volk vergiften will und Krebstote in Kauf nimmt. Und das hast du(!!) weiter geteilt.
Aehniches tun auch AfD-Bundestagsabgeordnete in deiner Heimat. Das haben wir hier einfach nicht nötig!

Heuberger. Albi, ich steh zu meiner Aussage, nur so wird das üble Thema mit dem Boden und den Kleintieren vergiften wahrgenommen! Schönreden bringt in diesem Fall leider nichts, nachdenken wäre dringend angebracht, das haben wir hier in diesem Fall sehr nötig. Wir beide haben ja in der Chemie gearbeitet und wissen was das heisst! Übrigens hier mal was zu deiner Information: Mein Grossvater war Auslandschweizer in Deutschland, mein Vater "fasste" unfreiwillig den deutschen Pass und wurde (auch unfreiwillig) eingezogen, ich wurde wärend dem Krieg in Stetten/Lörrach gleich an der Grenze bei Riehen geboren und ging dort zur Schule, mit zwanzig kam ich wieder in die Schweiz und bekam den CH-Pass, das war vor 57 Jahren und wohne seither in meiner Heimat Oberwil im Leimental, wo ich auch vom Volk gewähltes Behördenmitglied war. Das zur Information zu "meiner" Heimat, wie du dich immer ausdrückst. Und mit der AfD habe ich bestimmt nichts am Hut. Sorry Albi, dass musste mal gesagt werden.

Wirth: Auch ich steh zu meiner Aussage!
Es geht mir nicht um die sachliche Beurteilung von Glyphosat; es geht darum, dass man das mit der Diffamierung eines Behördemitglieds — und das ist schliesslich auch BR Leuthard — auf unererträgliche Weise verbindet. Und das hast du nach dem Vorbild der AfD mit dem Teilen gemacht!
Als früheres, vom Volk gewähltes Behördemitglied solltest du das wissen.

Heuberger: Na ja lieber Albi, du als ehemaliger Journalist und Chefredaktor der damaligen Ciba-Hauszeitung solltest doch wissen, wie man die Leser dazu bringt, Meldungen oder Information publikumswirsam an den Mann und die Frau bringt, das können wir Schweizer genau so gut wie andere Länder (Stichwort Halsabschneider, Reifenstecher etc...), die Verluderung im Journalismus ist nicht auzuhalten, nur so werden diverse Aussagen noch wahrgenommen. Leider.

Wirth: Einfach nur kotzübel, die Unterstellung, die Bundesrätin vergifte das Schweizer Volk und nehme Krebstote in Kauf mit so dummen Ausreden rechtfertigen zu wollen!
Und zur Klarstellung: Als Journalist und Redaktor war ich zunächst beim "Basler Volksblatt" im Ressort Baselland/Region.
Bei Ciba-Geigy war ich im PUBLIZITÄTSDIENST tätig. Dieser hat unter anderem die Herausgabe der Mitarbeiterzeitung besorgt und redigiert. Einen "Chefredaktior" gab es nicht; die Verantwortung wurde im Team wahrgenommen, wobei auch ethische Grundsätze hochgehalten wurden.

Heuberger: Lieber Albi, ich nehme deine Meinung zur Kenntnis und respektiere sie. Aber eine Frage solltest du mir doch noch beantworten: Wenn die WHO meldet, dass Glyphosat wahrscheinlich krebserregend ist, und danach postwendet unsere Gesundheitsministerin hingeht und den Grundwasserwert für die Schweiz auf den 3600-fachen Wert erhöht und das gleich auch noch bei 36 anderen Pestiziten, wie nennst du dann dieses für die Bevölkerung doch gesundheitsschädliche Vorgehen? Danke für eine Antwort.

Wirth: 1. Die WHO habe gemeldet, dsss Glyphosat WAHRSCHEINLICH krebserregend sei.
2. Die Schweiz hat keine Gesundheitsministerin. Als "Gesundheitsminister" könnte man allenfalls BR Alain Berset bezeichnen.
3. Zu den Grundwasserwerten hat das Bundesamt für Umwelt (Departemente UVEK [BR Leuthard] eine Vernehmlassung durchgeführt. Diese wurde am 13. März abgescchlossen. Resultate, bezw. Konsquenzen daraus sind noch nicht bekannt und ebensowenig beschlossen. Siehe auch "Mikroverunreinigungen in den Gewässern"!
Meines Wissens könnten siebengscheite Chemiknaten (wie du) ihre materiellen Erkenntnisse noch nachreichen.
Alles andere ist diffamnierende Effekthascherei zur Befredigung des Egos.

Heuberger: Ist ja schon seltsam, das aus dem Laden von Frau Leuthard diese Zahlen zur Erhöhung der Grundwasserwerte stammen, da auch nach meiner Meinung der richtige Gesundheits-"Minister" BR Berset zuständig wäre, jetzt wo ein Verbot weltweit diskutiert wird. War das eine Beruhigungspille an die Adresse der Bauern, die ja befürchten müssen, dass Glyphosat verboten wird, so wie es schon andere Länder machten wie z.B. Frankreich oder einige Bundesländer in Deutschland usw.? Es scheint so. Bekanntlich "hinkt" die Schweiz in solchen Verbotsfällen immer Jahre hinter her. Warum wohl? Ein Schelm, der dabei böses denkt! Die Zukunft wird es bestimmt zeigen.

Wirth: Schon wieder: wer das Eidgenössiscche Departement für Umwelt, Verkehr, Energie und Verkehr (UVEK), dem eine Bundesrätin vorsteht, als "Laden von Frau Leuthard" bezeichnet, zeigt, dass er nichts begriffen hat; vor allem auch die politischen Abläufe nicht. Statt dessen wird — aus agitatorischen Gründen — der Eindruck erweckt, die Departements-Vorsteherin wolle ihrem Kollegen Berset dreinschwartzen. Kein Schelm, der (hier) etwas Böses denkt! In der Frage der "Mikroverunreinigungen in den Gewässern" kann/wird das Bundesamt für Gesundheit (Departement von Berset) einen Mitbericht verfassen. Das kostet zwar Zeit und ist anstrengend. Deswegen hinkt die Schweiz nur scheinbar dem Ausland hinter her. Das Verfahren vermindert unbedachte Schnellschüsse, ist fundiert und solide.
Auf FB ist es auch dir unbenommen jeden Unfug nachzuplappern und weiter zu verbreiten.

Heuberger: Warum so pikiert lieber Albi, wenn ich von einem Laden rede, sind es doch etliche National- und sonstige Räte und Politiker und auch Wirtschaftsführer, die dieses Wort in ihrem Wortschatz haben und das ganz öffentlich. Ganz abgesehen von vielen Eidgenossen im Land. Betreffs hinterherhinken bei diversen Entscheidungen der Schweiz gibt es einige Beispiele, die dir wahrscheinlich auch noch bekannt sein dürften. Ist also keine Erfindung von mir. So, nun wünsche ich dir ein friedliches Osterfest und lass deinen Groll nicht am Osterhasen aus... 😀

Wirth: Ganz ohne Groll und nicht pikiert, gebe ich dir Recht. Es sind keine Erfindungen von dir, die du hier zum Besten gibst. Es ist schlicht und ergreifend Trittbrettfahrerei. Du bedienst dich am Wortschatz von irgendwelchen, vermeintlichen Grössen (NAMEN NENNEN! und korrekt zitieren) um wieder mal Aufmerksamkeit zu ergattern. Bei mir ist es dir gelungen. FroheOstern!

Dienstag, 20. Juni 2017

Alles oder nichts


Dass Thomas Lüthi dem Hauptort ein gut sichtbares Wahrzeichen aufs Auge drücken möchte, ist ja nett Aber braucht Liestal das? Eben nicht. Es ist schon eines vorhanden: der Aussichtsturm auf dem Schleifenberg! Der Bahnhof-Tower fügt sich keineswegs wie behauptet in die bestehenden(kleinmassstäbliche) städtebauliche Struktur ein.

Diese ist dadurch entstanden, dass unterhalb des Frenken- /Ergolzzusammenflusses, auf einem Felssporn im Zusammenhang mit der Eröffnung des Transportroute (Nord) Rheinbrücke-Gotthard (Süd) eine „Raststätte“ aufgebaut wurde. Und zwar ausgerechnet an der schmalsten Stelle der Talenge.

Dass im Zusammenhang mit der Bahnhof-Entwicklung die Zielsetzung der Landeigentümerin als Erpressung empfunden werden, kommt nicht von ungefähr. So wird das Ziel in allen Vorlagen so umschrieben: „...dass der Quartierplan Bahnhofcorso für die SBB Immobilien ein Ensemble aus den Baukörpern A, B und C darstellt und für sie nur als solche Einheit durchführbar und sinnvoll ist“. Also eine Zwängerei im Sinne von alles oder nichts. Und dafür hat vor allem auch der Stadtpräsident eifrig und bei jeder Gelegenheit lobbyiert; offenbar in der Meinung dem Erhalt des Stedtlis als Einkaufsparadies einen Gefallen zu tun.

Die Entwicklung der Powerblocks (Bücheli, Ziegelhof-Rebgarten, Uno) zeigt aber das Gegenteil. Das Stedtli wird entleert; immer mehr kleinräumige Verkaufläche steht leer und für weitere Nutzungen zur Verfügung. Es deutet also einiges darauf hin, dass die Planung und Entwicklung zu forsch und vorbei an den Bedürfnissen vorangetrieben wurde.

Wenn nun SBB-Chef Andreas Meyer und der Stadtpräsident behaupten und sich zitieren lassen, dass der neue Bahnhof (Gebäude C) nicht gebaut wurde, wenn nicht alles bewilligt werde, ist das eine Drohung. Aber eine leere, denn das SBB-Aufnahme-Gebäude muss im Zusammenhang mit dem Linienausbau auf vier Spuren und der Verdichtrung im Viertelstundentakt ohnhin realisiert werden.

Albert Wirth, Liesal

Freitag, 26. Mai 2017

Abgeschlossen: Hebammen-Ferrari


Vor ein paar Tagen befand sich das Schreiben der Zürich Versicherungen im Briefkasten-
Sie hat die Haftung für den Kollisions-Schaden vom 25. April übernommen, bezw für ihren Versicherungsnehmer, den Kollisions-Verursacher übernehmen müssen. Heute, seitdem ein guter Monat durchs Land gezogen ist, gilt es festzuhalten, dass alles zur Zufriedenheit abgelaufen ist.
Wohl erschien mir der Schadeninspektur (wie hiess er doch gleich?) im ersten Gespräch knausrig.
Niemals könnte ich für den angebotenen Betrag ein gleichwertiges Auto erstehen. Denn was heisst denn gleichwertig? Meine Auffassung von Wert war nicht mit jener des Schaden-Inspektors deckungsgleich. Schliesslich hat es dennoch gereicht, wieder einen Citroën Berlingo zu beschaffen — einen Hebammen-Ferrari wie mich ein Spassvogel gelegentlich neckt.
Das Kollisions-Ereignis hat mich nun gut einen Monat lang beschäftigt. Vor allem gibt mein Verhalten unmittelbar nach dem Zusammenstoss zu denken: das Ereignis hat mir die Sprache verschlagen. Keinen Ton brachte ich mehr hinaus. Das Ausfüllen des Schadenformulars war schier unmöglich hier die Notizen:
25. April 2017 Auf dem Weg nach Giebenach Kollision mit Fahrzeug das aus der Poolstrasse (Stop) kommt.
17:12 Schock führt zu Sprachlosigkeit und Untätigkeit
Polizei erklärt: “Versicherungsfall“.

26. April Zürich Versicher gibt telefonisch Schadenummer bekannt. 9.644.428.186

27. April Zürich Versicherung, Schadeninspektor Dürr gibt Totalschaden bekannt. Für Wiederbeschaffung
offeriert er zunächst 2800 später 3500 Franken.
14:00 Besuche K Oggier, Oberwilerstrasse, Binningen:
Nemo 3jährig visuell gut aber spartanisch , 2-sitzig, Diesel
 
"Hebammen--Ferrari" Citroën BERLINGO, 1.4
Anfang Mai finde ich dann im Autoricardo doch einen ungefähr gleichweirigen Hebammen-Ferrari mit allerdings 160'000 km auf dem Tacho, in Mogelsberg/SG im Toggenburg. Der Handel ist nach kurzer Zeit perfekt. Die Abwicklung verläuft „comme il faut“. Nach ein paar Tagen hole ich den Wagen ab und überführe ihn ins Baselbiet.