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Mittwoch, 19. August 2015

C'est le ton qui fait la musique,

Verschiedene Ereignisse in letzter Zeit – ein Vater bringt Frau und seine zwei Töchter in die Philippinen, die Mutter von Flaach erhängt sich in Untersuchungshaft, ein St.Galler bringt Frau und Kinder um – haben wieder vermehrt die Aufmerksamkeit auf die KESB (Kinder- und Erwachsenenschutz-Behörden gelenkt. Und zwar im ganzen Land. Ausgenommen sind die Behörden des Kantons Freiburg.
Sie treten weder in den Zeitungen noch in den Sozialen Medien negativ in Erscheinung. Sie sind allerdings keine Musterschüler und keineswegs besser als ihre Kolleginnen und Kollegen in der Restschweiz. Im Gegenteil. Aber sie sind in der Kantonalen Verwaltung anders organsiert; gewissernassen vor der Öffentlichkeit abgeschirmt.

Montag, 3. August 2015

Blocher treibt die Sau durchs Dorf

Mit dem heutigen Montag beginnt nicht nur für hunderte von Schulabgängern der Beginn einer Berufslehre und damit ein neuer Lebensabschnitt. Ich wünsche ihnen alles Gute und den Erfolg, dass sie – Lehrjahre sind keine Herrenjahre – in drei, vier Jahren erfolgreich abschliessen.
Mit dem heutigen Tag hat auch der Wahlkampf für die Gesamterneuerung der Bundesverfassung gewissermassen den Auftakt erlebt. Verschiedene Parteien haben sich in Stellung gebracht. Besonders auch die SVP, die sich Ende letzter Woche in der Halle des Zürcher Hauptbahnhofs mit einer "Kundgebung" in Szene trat. Bei dieser Gelegenheit – Provokation?– sind auch Gegendemonstranten aufgetreten. Krawalle in einem Saubannerzug waren das Ergebnis.
Hinter allem dürfte wieder einmal der abgewählte Bundesrat und seine "Berater" stehen.
Blocher treibt die Sau durchs Dorf.
Eine dieser Sauen ist der Zuger CVP-Politiker Gerhard Pfister. In der Basler Zeitung hat er sich zu den bilateralen Verträgen geäussert. Darauf ist zurück zu kommen.
Im Baselbiet haben sich auch die Grünen formiert. Nach dem (Landrats)Wahldebakel treten sie mit Stammverein, Junioren und Senioren an. Unter diesen kandidert auch die frühere Nationalrätin Ruth Gonset (Rettet die Rotten) Die explizite Ansprache der Senioren mit der Zusammensetzung "Grüne Panther" ist eine interessanter Schachzug über den noch zu berichten sein wird.

Sonntag, 19. Juli 2015

Appenzeller Wadebeisser kläfft

Wer schon einmal im schönen Appenzellerland eine Wanderung unter die Füsse genommen hat, kennt die Situation: Man kommt kaum an einem der sauberen Hämetli vorbei, ohne nicht von einem Appenzeller gehässig angekläfft zu werden. Unser Nachbarkanton hat auch einen kläffenden Wadenbeisser: Roland Stark, früher SP-Grossrat, Grossrats- und Verfassungsratspräsident, heute als peniosnierte Lehrperson Kollumnist der Basler Zeitung.
Seit der am 28. September 2014 im Baselbiet abgelehnten Fusions-Abstimmung lässt Stark keine Gelegenheit ungenutzt, gegen die Bevölkerung des Nachbarkantons zu schwadronieren. So auch wieder am 16. Juli mit der Behauptung "Pinocchio ein Baselbieter".

Mittwoch, 15. Juli 2015

Zwischenstart

Seit der letzten Eintragung ist wieder einige Zeit verstrichen. Das Feuer, das in mir während der Berufszeit flammte, scheint weitgehend erloschen. Oder ich habe nichts (mehr) zu sagen. Was ich oft andern, beispielsweise am Sonntagsstamm empfehle, nämlich sich in das Geschehen einzumischen, kommt mit mehr nun mehr abhanden.
Die letzten Wochen waren geprägt von der so genannten Griechenlandkrise. Das Mittelmeer-Land, das im Januar eine linke Regierung gewählt hatte kommt aus dem Schulden-Schlamassel nicht mehr heraus. Die Regierungsvertreter haben einerseits die vereinbarten Rückzahlung von übernommen Schulden nicht getätigt. Ihre Anheischigkeit für weitere Kredite wurden mit Skepsis aufgenommen, von den Deutschen mit ihrem Finanzminister Wolfgang Schäuble sogar abgelehnt.
Und das ist natürlich die Stunde der Oekomen. Es zeigen sich zwei unterschiedliche Glaubensrichtungen. Jene die auf Solidität beharren und dem Land einen harten Sparkurs (Austerity) aufzwingen wollen, und die andern, die dafür plädieren, dass die Massnahmen so gestaltet werden, dass das Land wieder die Wirtschaft in Gang setzen und eine Leistung erbringen kann.

Donnerstag, 28. Mai 2015

Versammlung verschlafen, verschlafene Reform

Peter Spuhler


Die abnehmende körperliche Fitness heisst mich ab und zu, wenigstens an die frische Luft zu gehen. So auch gestern Nachmittag. Ein kleiner Marsch führte mich von Nuglar über Sichtern nach Liestal. Ordentlich schlapp abends daheim angekommen, habe ich mich hingelegt. Es sollten nur ein paar Augenblicke lang sein, denn ich habe mir vorgenommen, wieder einmal an der Versammlung der CVP-Sektion Liestal teilzunehmen.