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Dienstag, 11. August 2020

Die CVP[Ssektion](Wahlkreis)Liestal schweigt

 

Dieser Tage gehen für Schüler und Erwerbstätige die Ferien zu Ende. Viele machen sich auf, wieder tätig zu werden. Auch die Parteileitung der CVP, Wahlkreis Liestal, sollte sich aus der Schockstarre, Folge der verpatzten Gemeindewahlen, wieder aufraffen und kommunikativ tätig werden.

In sechs Wochen, am 27. September stehen Volksabstimmungen an, zu denen sich die CVP Schweiz und die CVP Baselland engagieren

   aber:   Die CVP (Wahlkreis) Liestal schweigt.

Im November findet voraussichtlich innerhalb der Gesamtpartei eine Urabstimmung statt. Vordergründig geht es um das «Schärfen des [Partei-]Profils», in Wirklichkeit aber um den Fortbestand unserer so genannten Wertebewegung.

aber.    Die CVP (Wahlkreis) Liestal schweigt.

Im Rahmen der Gemeindewahlen hat die CVP (Wahlkreis) Liestal am 9. Februar das grösste Debakel ihres 101jährigen Bestehens erlitten.
Auch wenn sich die Parteileitung am Abend des Wahlsonntags unter Ausschluss der Öffentlichkeit d.h.(beitragszahlenden) Adressaten und Sympathisanten getroffen hatte, ist eine ordentliche Wahlanalyse ausgeblieben. Mit «abgehakt» bezeichnete dies der Ehrenpräsident. Die Wahlkampfleitung hätte anscheinend nichts besser machn können

Und die CVP (Wahlkreis) Liestal schweigt.

Seit Jahren mangelt es der Sektion an einer Plattform für den Meinungs--Austausch und die Meinungsbildung — einer Art Stammtisch. Die wenigen Parteitage im Jahr, die ohnehin reich befrachtet sind, vermögen diese Aufgabe der Meinungsbildung nicht erfüllen. Und unsere Mandatsträger/innen politisieren «am Volk vorbei» weil sie seine Bedürfnisse nicht kennen. Das scheint der Parteileitung nur recht zu sein; sie funktioniert eh wie ein sowjetisches oder chinesisches Politbüro. Das Fussvolk hat nichts zu melden.


Wie man es machen könnte, zeigen die beiden Fraktionspartner-Gruppierungen mit ihren Webseiten


EVP Liestal

https://www.evp-liestal.ch/aktuell/

GLP Liestal

https://liestal.grunliberale.ch/


Donnerstag, 13. Oktober 2016

Basler Wahlkampf: Geblödel mit Allgemeinplätzen



Tatsächlich: Die Oma hätte mit ihrem „dümmer geht‘s nümmer“ so unrecht nicht. Ihre Enkelin schildert in Onlinereports, wo sie einen Blog bestreiten darf, den Basler Wahlkampf als ein Verkäuferlis-Spiel. Meinetwegen mag für die Präsidentin der Basel-städtischen CVP dieser Vergleich etwas für sich haben. Für mich trocken-nüchternen Baselbieter ist das, was am Rheinknie abläuft, Sauglattismus und Geblödel.

Dienstag, 27. Oktober 2015

CVP Baselland: Noch einmal davon gekommen

Nach einem erlösenden Aufatmen über das geglückte Stoppen von zwei Häfelischülern sagt Max der Dachs: "Keibe knapp".  Etwa so ist auch das Abschneiden der CVP zu bewerten. Es ist bedrohlich knapp ausgegangen.
Max der Dachs

Geholfen haben (hier im Gegensatz zu Basel-Stadt)  die rund tausend Parteistimmen, welche  die mit  der Liste verbundene Jung-CVP beigesteuert hat. Ein "Ertrag" aus der Listenverbindung mit  BDP und CVP darf im Rückblick auf nationalen Wahlen bezweifelt werden.  Die BDP hat einen Stimmenverlust von 56 Prozent gegenüber 2011 eingefahren.

Sonntag, 13. April 2014

+Christoph von Blarer, Aesch

Im hohen Alter von 99 Jahren stirbt der Baselbieter Dr. Christoph von Blarer (geboren 1915). von Blarer war unter anderem von 1945 bis 1953 Gemeindepräsident in Aesch. Dort hat seine Familie, die "Blarer von Wartensee" schon immer eine wichtige Rolle gespielt. Sein Vater, Dr. Karl von Blarer, war nicht nur Gründer der Katholischen Volkspartei, der Vorgängerin der CVP. Er diente über 50 Jahre lang dem Baselbieter Landrat, den er (vermutlich als Einziger) zwei Mal präsidierte. Dreimal gehörte Vater Karl von Blarer als Verfechter eines selbständigen Baselbiets einem Verfassungsrat an. Einer ihrer Vorfahren war Fürstbischof von Basel, dessen Bruder der Vogt von Pfeffingen.
Dass dieses davon geprägte Milieu auch irgendwie auf Christoph abfärbte, kann nicht verwundern. Allerdings sollte es anders als erwartet kommen. Im Weltkrieg II, während dem Christoph von Blarer als Leutnant im Baselbieter Füs Bat 52 diente, war er einer der Betroffenen der Katastrophe der Ölvergiftung. Eine Verwechslung oder fehlerhafte Ettikettierung hatte zut Folge, dass Maschinen-Öl in Speiseöl-Kanistern landete. Eine ganze Reihe von Baselbieter Soldaten erlitten Vergiftungen mit verheerenden Folgen und waren zeitlebens invalid. Auch von Blarer.
Aber er liess sich davon nicht unterkriegen. Obwohl aus der Armee ausgemustert, setzte er sich als Anwalt für die Geschädigten ein. Denn die Militärversicherung zierte sich, den betroffenen Patienten entsprechende Renten auszurichten. Später war er auch Mitbegründer der Stiftung für eine Alters-und Pflegeheim "Brüehl", Aesch.
Irgendwie, ich weiss nicht mehr wann und warum bin aich ich Christoph von Blarer begegnet. Dieser gehbehinderte aber zähe Mann hat mich tief beeindruckt, und ich wundere mich, in der Presse keinen Nachruf auf ihn gesehen zu haben.

Dienstag, 1. Mai 2012

Was macht eigentlich Frau Schneider-Schneiter in Strassburg?


Die elsässische Hauptstadt ist bekanntlich Sitz des Europa-Parlaments, in welchem auch eine Delegation der Schweizer Volksvertreter/innen mitwirkt Aufgrund der Grösse unseres Landes stehen der Schweiz gerade mal 6 Sitze zu. Die Delegation wird allerdings mit 6 Stellvertreter/innen verstärkt. Eine dieser Stellvertreter ist die Baselbieter CVP-Nationalrätin Elisabeth Schneider-Schneiter.
Unter dem Titel Eine Baselbieterin macht Europa-Politik zeichnet  Kurt Tschan in der Basler Zeitung ein merkwürdiges Bild der Biel-Benkenerin und erweckt den Anschein, als würde die Newcomerin, noch keine zwei Jahre im NR, grosse Politik machen. Das macht kaum einer der Schweizer/innen; am ehesten vielleicht der SP-Mann Andreas Gross, der als Chef der bedeutenden Sozialistischen Fraktion amtet.
Zu den laufenden Geschäften des Parlaments, das hauptsächlich Resultionen verabschiedet, meint die frühere Landrätin von Biel-Benken, man müsse "bürgerliche Akzente setzen".
Was sie damit meint, bleibt dem Leser aber verborgen. Man findet auch keine Ansätze dafür, wie die Anliegen der CVP (Schweiz), die Stärkung der Familie, in Europa umgesetzt werden soll.

Man darf sich also füglich fragen, was tut unsere quirlige Nationalrätin eigentlich in Strassburg?

Donnerstag, 27. Oktober 2011

Wer bestraft die Ruth-Metzler-Abwähler?

Etwa zwei Kilometer Luftlinie vom BL-Regierungsgebäude in Liestal, nur ein paar Schritte hinter der Schiesssportanlage Sichtern oder hinter dem Liestaler Bauernhof Talacker liegt die Grenze zum Kanton Solothurn (genauer zur politischen Gemeinde Nuglar-St. Pantaleon). Und weil die Sotothurner oft leidenschaftlicher politisieren als wie Baselbieter, sei nach den Wahlen ein Blick über die Grenze erlaubt.

Herr Schäfli sucht Asyl

Wie es aussieht (so ist den Medien zu entnehmen), muss der Prattler FdP-Landrat und gescheiterte Nationlrat
eine neue politische Heimat suchen. Diplomatisch hat FdP-Präsident durchblicken lassen, dass man
Reisende nicht aufhalten sondern ziehen lassen soll. Die Freisinnigen wollen ihn gar ausschliessen.