Nun hat Patrick Schäfli doch eine Wahlkampf-Thema gefunden: die Quellenbesteuerung der französischen Grenzgänger. Übers Wochenende fand die Tatsache Eingang in die Presse, dass der französische Staat der Schweiz rund 300 Millionen Franken schulde.
Für den stänkernden SVP- Nationalratskandidaten ein gefundenes Fressen.
Als Landrat fordert er von der Baselbieter-Regierung, dass sie den Anteil des Baselbiets an diesem Steuerguthbaben, 4/ Millionen Franken, in Bern moniert. Gleichzeitig verlangt er aber auch, dass die elsässischen Grenzgänger künftig mit einer Quellensteuer belegt werden.
Zweifellos wird Schäfli für diesen Vortoss Applaus erntem.
Dennoch sei daran an erinnert, dass aus dem wirtschaftsfreundlichen, rechten Spektrum, dem Schäfli angehört, die Regulierungswut und die Aufblähung des Staates gegeissselt wird.
Quellensteuer für die elsässischen Grenzgänger.
Mit wie viel neuen Angestellten in den Betrieben und beim Staat, die aus zu erledigen haben, rechnet der Rechenkünstler Patrick Schäfli?
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Dienstag, 13. Oktober 2015
Sonntag, 11. Oktober 2015
Wie Patrick Schäfli rechnet
Patrick Schäfli, bereits 2011 gescheiterter
Nationalratskandidat — damals der Freisinnigen — , zieht es
wieder nach Bern. Diesmal mit der SVP, die in der Zwischenzeit seine
neue politische Heimat geworden ist. Schäfli hat sich in seiner
Karriere als Landrat einen Namen als Stänkerer gemacht. Gegen alles
und jedes zieht er gern vom Leder.
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