Als Citoyen dieses Staats und
Baselbieter könnte einem interessieren, wie die hiesigen
Meinungsmacher mit der Honoraffäre und dem Spesenbschiss umgehen. Es
ist in diesem Zusammenhang zu befürchten, dass notorische
Pessimisten wieder einmal recht bekommen, und dass nach einer kurzen
Welle der Empörung bald wieder alles im alten Fahrwasser
weitergeht.
Sonntag, 22. Dezember 2013
Donnerstag, 19. Dezember 2013
Urs Wüthrich geniesst ruhige Festtage
Nun also haben auch die Baselbieter
Regierungsrate aufgeholt: Wie beispielsweise der frühere Kollege
Chrisitan Wanner aus dem benachbarten Kanton Solothurn. Dieser hatte
bekanntlich als Verwaltungsrat des Elektrizitätsgiganten ALPIQ seine
Honorare und Sitzungsgelder der Staatskasse vorenthalten und für
sich behalten. Dies trotzdem das Unternehmen Verluste in Milliardenhöhe
schrieb. Abzocke!
Aufgeholt haben die Baselbieter auch gegenüber Basel wo sich "die Teppich-Etage" der Basler Verkehrsbetriebe (BVB) unwahrscheinliche Privilegien gegönnt hat; beispielsweise luxeriöse Fahrzeuge zum Privatgebrauch angeschafft, Überstunden abgerechnet und Vetterli-Wirtschaft betrieben. Währen die verantworliche Basler Regierungsrat, von allem nichts bemerkt haben will und für sein Schönreden um Wort ringt, ist sein BL-Kollege Urs Wüthrich keineswegs um Worte verlegen. Der als beharrlicher Aussitzer bekannte Emmental-Oberbaselbieter verkündete ohne dass ihm Schamröte ins Gesicht stieg
Aufgeholt haben die Baselbieter auch gegenüber Basel wo sich "die Teppich-Etage" der Basler Verkehrsbetriebe (BVB) unwahrscheinliche Privilegien gegönnt hat; beispielsweise luxeriöse Fahrzeuge zum Privatgebrauch angeschafft, Überstunden abgerechnet und Vetterli-Wirtschaft betrieben. Währen die verantworliche Basler Regierungsrat, von allem nichts bemerkt haben will und für sein Schönreden um Wort ringt, ist sein BL-Kollege Urs Wüthrich keineswegs um Worte verlegen. Der als beharrlicher Aussitzer bekannte Emmental-Oberbaselbieter verkündete ohne dass ihm Schamröte ins Gesicht stieg
Was Wüthrich auf den Tisch legte, sind jahrelange Verfehlungen der Regierung unserer Bananen-Republik Basel-Landschaft. Honore und Sitzunggelder sind in die privaten Taschen gesteckt worden, obschon sie eigentlich hätten in die Staatskasse fliessen müssen. Und so sieht die Geschichte nach den Recherchen der Finanzkommission aus:"...hätte ich sehr unruhige Festtage gehabt. Ich lege lieber alles miteinander auf den Tisch."
Übersicht der bezogenen Entschädigungen (in Franken)
Bezogene Honorare und Spesen Total
|
Nicht zurückerstattete Honorare
|
Nicht zurückerstattete Spesen/Sitzungsgelder
|
Total der nicht zurückerstattet Gelder
|
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|---|---|---|---|---|
Adrian Ballmer
|
288'704
|
152'839
|
61'527
|
214'366
|
Peter Zwick
|
161'264
|
79'099
|
27'974
|
107'073
|
Urs Wüthrich
|
50'000
|
0
|
28'000
|
28'000
|
Sabine Pegoraro
|
18'346
|
0
|
5024
|
5024
|
Isaac Reber
|
2160
|
0
|
0
|
0
|
Jörg Krähenbühl
|
68'429
|
0
|
26'181
|
26'181
|
Walter Mundschin
|
56'667
|
56'667
|
0
|
56'667
|
Nikolas Ullrich
|
36'481
|
31'875
|
0
|
31'875
|
TOTAL
|
682'050
|
320'480
|
148'706
|
469'186
|
'
Selbverständlich gilt die
Unschuldsvermutung. Die Dame und die Herren, werden bestimmt einen
Anwalt und Kommunikationsberater/innen finden, wenn es sich um einen Strafbestand handelt sollte, die uns weismachen, dass alles auf unklare Reglemente zurückzuführen ist.
Montag, 4. November 2013
Frau Schneeberger malt Schwarz
In der Rubrik EINSPRUCH des Lokalblattes (BaZ, 4. November) kämpft unsere FdP-Nationalrätin, Daniela Schneeberger, gegen die 1:12-Initiative. Die Treuhänderin aus Thürnen im oberen Kantonsteil sieht in der Initiative einen Angriff auf die "Grundpfeiler unseres Erfolgs als Volkswirtschaft. Der Nährboden für eine solche Initiative", doziert sie weiter, "sind der Neid sowie die Wut gegenüber den Abzockern."
Frau Schneeberger nimmt für ihr Plädoyer sämtliche Floskeln aus Sprachkiste, um davor zu warnen, das Kinde nicht mit dem Bade auszuschütten usw. Natürlich rühmt sie auch die splendablen Grossverdiener, welche die Sozialwerke überproportial alilmentierten. Bisher bin ich davon ausgegangen, dass alle Arbeitnehmenden gleich viel in die AHV/IV-Kasse liefern, nämlich 4,2 Prozent wie ihre Arbeitgebenden auch, also total 8,4 Prozent. Für einen Arbeitnehmenden mit einem Jahreslohn von Fr. 60'000.- beläuft sich also der Beitrag auf 5040 Franken; bei einer Jahresvergütung von 1 Mio Franken also Fr. 84'000.- . Was ist daran denn überproportional? Natürlich stellt sich unsere Volksvertreterin nicht die Frage, ob die Leistung eines Abzockers wirklich etwa 43 mal wertvoller ist als jene des einfachen Arbeiters.
Genau wie auch z.B. Bundesrat Johann Schneider-Ammann und viele ihrer Parteifreunde ist Frau Schneeberger davon überzeugt, dass bei der Annahme der Initiative die Schweizer Wirtschaft und die Wand gefahren wird, dass viele Unternehmen und ihre KMU-Zulieferer ins Ausland abwandern und die Schweiz als Armenhaus hinterlassen. Es ist als hätte ich diese Schwarzmalerei in den letzten 50 Jahren bei vielen Gelegenheiten (begonnen mit der Einführung des freien Samstags über die Schaffung der dritten Ferienwoche usw.) schon so oft gehört. Doch oh Wunder: unsere Wirtschaft prosperiert immer noch.
Frau Schneeberger nimmt für ihr Plädoyer sämtliche Floskeln aus Sprachkiste, um davor zu warnen, das Kinde nicht mit dem Bade auszuschütten usw. Natürlich rühmt sie auch die splendablen Grossverdiener, welche die Sozialwerke überproportial alilmentierten. Bisher bin ich davon ausgegangen, dass alle Arbeitnehmenden gleich viel in die AHV/IV-Kasse liefern, nämlich 4,2 Prozent wie ihre Arbeitgebenden auch, also total 8,4 Prozent. Für einen Arbeitnehmenden mit einem Jahreslohn von Fr. 60'000.- beläuft sich also der Beitrag auf 5040 Franken; bei einer Jahresvergütung von 1 Mio Franken also Fr. 84'000.- . Was ist daran denn überproportional? Natürlich stellt sich unsere Volksvertreterin nicht die Frage, ob die Leistung eines Abzockers wirklich etwa 43 mal wertvoller ist als jene des einfachen Arbeiters.
Genau wie auch z.B. Bundesrat Johann Schneider-Ammann und viele ihrer Parteifreunde ist Frau Schneeberger davon überzeugt, dass bei der Annahme der Initiative die Schweizer Wirtschaft und die Wand gefahren wird, dass viele Unternehmen und ihre KMU-Zulieferer ins Ausland abwandern und die Schweiz als Armenhaus hinterlassen. Es ist als hätte ich diese Schwarzmalerei in den letzten 50 Jahren bei vielen Gelegenheiten (begonnen mit der Einführung des freien Samstags über die Schaffung der dritten Ferienwoche usw.) schon so oft gehört. Doch oh Wunder: unsere Wirtschaft prosperiert immer noch.
Dienstag, 15. Oktober 2013
Thomas Cueni: Flunkern ist sein Geschäft
Der Kotzbrocken unter den Kolumnisten des abserbelnden Lokalblatts, der <Basler Zeitung> , beherrscht nicht nur seine Aufgabe als Lobbyist. Er ist auch ein exzellenter Flunkerer, der nicht einmal rot wird bei seinen Schwindeleien. In seinem jüngsten Aperçu von gestern Montag, gibt er den Volkswirtschaftsexperten.
Wohl im Auftrag seiner Brotgeber ("wes Brot ich ess, des Lied ich....") zieht er gegen die 1:12 Initiative ins Feld und malt schwarz. Spitzenforscher beispielsweise der Pharma-Industrie würden nach der Annahme der Initiative das Land wohl verlassen
Cueni wäre Cueni wenn er nicht lehrerhaft einen Ausweg wüsste. "Für Eingriffe in die Einkommens- und Vermögensverteilung gibt es (gemeint ist wohl im Gegensatz zu 1:12) ein legitimes Mittel: progessive Einkommens-und Vermögenssteuern."
Wetten, dass der schwarzmalende Kotzbrocken, würden sie denn gefordert und umgesetzt, auch dagegen vom Leder ziehen und den Wegzug der Hühner, die goldene Eier legen, ins Ausland beschwören.
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| Thomas B. Cueni |
Cueni wäre Cueni wenn er nicht lehrerhaft einen Ausweg wüsste. "Für Eingriffe in die Einkommens- und Vermögensverteilung gibt es (gemeint ist wohl im Gegensatz zu 1:12) ein legitimes Mittel: progessive Einkommens-und Vermögenssteuern."
Wetten, dass der schwarzmalende Kotzbrocken, würden sie denn gefordert und umgesetzt, auch dagegen vom Leder ziehen und den Wegzug der Hühner, die goldene Eier legen, ins Ausland beschwören.
Donnerstag, 5. September 2013
Weisse Fluh. Liestal
Das weckt Erinnerungen an die Fünfziger Jahre, Die weisse Fluh war damals der "Hausberg" der Jungwacht Liestal. Viele der Scharübungen wurde in diesem Gebiet durchgefährt und dabei die Rückstände der Befestigungen aus dem Weltkrieg II fleissig genutzt. Der Fels diente ersten Kletterübrungen und zum Abseilen (Dülfer-Sitz) Die Buchsgewächse in der Nähe lieferten den Rohstoff für die Palmsonntags-Dekorationen in der Kirche. Und Tannzweige wurden zu Adventskränzen verarbeitet.
In jenen Jahren montierten ältere Jungwächter zusammen mit Jungmannschäftlern ein mächtiges hölzernes Kreuz. Hergestellt und weiss gestrichen wurde es in der Zimmerei-Werkstatt des damaligen Baugeschäfts Burri-Mangold & Cie.
So heimlich wie es aufgestellt wurde, ist das Kreuz später eines Nachts wieder verschwunden.
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