Das Baselbieter Kantonsgericht kippt einen Entscheid der
Vormundschaftsbehörde zugunsten eines Vaters. Der Kampf um seinen Sohn
ist damit aber noch längst nicht ausgestanden.
Montag, 30. Juni 2014
Sonntag, 11. Mai 2014
Die Sandkastenspiele der BaZ
Die Frauenlobby der Sozialdemokratischen Partei, bringe die Genossen in
Bedrängnis und könnte mit ihrem Verhalten den SP-Sitz in der Baselbieter
Regierung gefährden. Diese kühne Spekulation verbreitete an diesem
Wochenende Thomas Dähler in der Blocher-Zeitung.
Seit Mitte Januar herrscht in der Basel-Land-Redaktion des Blocher-Blattes kopflose Aufregung. Ein junger Mann aus Thürnen, Tom Kreienbühl, hatte sich als Parteiloser ins Gespräch gebracht. Er, Linienpilot, wolle den Regierungsjob für eine Jahresgage von 120 000 Franken machen und kandidiere deshalb. Seitdem vergeht kaum eine Woche, ohne dass dem Leser nicht irgend eine Spekulation zu den Regierungsratswahlen im Februar 2015 serviert würde.
An diesem Wochendende sind die Sozialdemokraten an der Reihe. Sie seien in Bedrängnis analysiert Thomas Dähler. Wie hin und wieder auch schon, verbreitet der frühere Redaktor der Basellandschaftlichen Zeitung Hirngespinste (siehe oben: Frauenlobby), denen nicht einfach zu folgen ist.
Dähler und seine acht Kolleginnen und Kollegen in der Basel-Land-Redaktion (Chef ist Daniel Ballmer) üben sich im Blick auf die Wahlen 2015 mit allerlei skurrilen Sandkastenspielen. Zunächst stand die CVP im Fokus der schreibenden "Königsmacher". Weil sich der frischgebackene Präsident Marc Scherrer nicht zu Spekulationen über Wahlallianzen äusseren mochte, wurde der Partei Wortbruch unterstellt.
In dieses Lied stimmten nach und nach andere Parteien ein. Ende letzter Woche inszenierte die Grünliberale Partei (glp) gar einen Theaterdonner und verabschiedete sich lammentierend aus einem Bündnis, das im Blick auf die Wahlen 2011 als "starke Mitte" entworfen wurde. Auch glp-Präsident Hector Herzig versuchte die CVP für "seinen Austritt" verantwortlich zu machen.
Thomas Dähler, eher Hofberichterstatter der Wirtschaftskammer denn profunder Kenner der Baselbieter Polit- und Parteienlandschaft, wirft in seinem Elaborat einen Blick zurück auf die Wahlen 2011 und führt den damaligen Sieg von Isaac Reber auf die leeren Kassen zurück. Reber hat bekanntlich den damaligen Baudirektor Jörg Krähenbühl aus dem Amt verdrängt.
Nun hält er den linken Sitz für gefährdet, weil einerseits der Bildungsdirektor, Urs Wüthrich und andererseitz Isaac Reber keinen guten Job machten; Wüthrich sei mit den den anstehenden Reformen und seinem Bereich überfordert, Reber legt er den Versuch zur Last, im letzten Dezember (Hochsaison für Kriminaltouristen) die Hilfe von Militärpolizei in Anspruch genommen zu haben.
Nach bewährter Hofberichterstatter-Manier, soll auch dieser (früher nannte man es) Leitartikel von den wahren Problemen ablenken:
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| Drei dieser fünf Beinpaare — sie gehören der Basel-Land-Regierung — haben keinen Boden mehr unter den Füssen |
Seit Mitte Januar herrscht in der Basel-Land-Redaktion des Blocher-Blattes kopflose Aufregung. Ein junger Mann aus Thürnen, Tom Kreienbühl, hatte sich als Parteiloser ins Gespräch gebracht. Er, Linienpilot, wolle den Regierungsjob für eine Jahresgage von 120 000 Franken machen und kandidiere deshalb. Seitdem vergeht kaum eine Woche, ohne dass dem Leser nicht irgend eine Spekulation zu den Regierungsratswahlen im Februar 2015 serviert würde.
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| Hofberichterstatter Dähler |
An diesem Wochendende sind die Sozialdemokraten an der Reihe. Sie seien in Bedrängnis analysiert Thomas Dähler. Wie hin und wieder auch schon, verbreitet der frühere Redaktor der Basellandschaftlichen Zeitung Hirngespinste (siehe oben: Frauenlobby), denen nicht einfach zu folgen ist.
Dähler und seine acht Kolleginnen und Kollegen in der Basel-Land-Redaktion (Chef ist Daniel Ballmer) üben sich im Blick auf die Wahlen 2015 mit allerlei skurrilen Sandkastenspielen. Zunächst stand die CVP im Fokus der schreibenden "Königsmacher". Weil sich der frischgebackene Präsident Marc Scherrer nicht zu Spekulationen über Wahlallianzen äusseren mochte, wurde der Partei Wortbruch unterstellt.
In dieses Lied stimmten nach und nach andere Parteien ein. Ende letzter Woche inszenierte die Grünliberale Partei (glp) gar einen Theaterdonner und verabschiedete sich lammentierend aus einem Bündnis, das im Blick auf die Wahlen 2011 als "starke Mitte" entworfen wurde. Auch glp-Präsident Hector Herzig versuchte die CVP für "seinen Austritt" verantwortlich zu machen.
Thomas Dähler, eher Hofberichterstatter der Wirtschaftskammer denn profunder Kenner der Baselbieter Polit- und Parteienlandschaft, wirft in seinem Elaborat einen Blick zurück auf die Wahlen 2011 und führt den damaligen Sieg von Isaac Reber auf die leeren Kassen zurück. Reber hat bekanntlich den damaligen Baudirektor Jörg Krähenbühl aus dem Amt verdrängt.
Nun hält er den linken Sitz für gefährdet, weil einerseits der Bildungsdirektor, Urs Wüthrich und andererseitz Isaac Reber keinen guten Job machten; Wüthrich sei mit den den anstehenden Reformen und seinem Bereich überfordert, Reber legt er den Versuch zur Last, im letzten Dezember (Hochsaison für Kriminaltouristen) die Hilfe von Militärpolizei in Anspruch genommen zu haben.
Nach bewährter Hofberichterstatter-Manier, soll auch dieser (früher nannte man es) Leitartikel von den wahren Problemen ablenken:
- Die bürgerlichen Parteien, SVP und FDP haben das Problem.
- SVP-Vertreter Thomas Weber hat in der Regierung nicht Tritt gefasst, vermochte die Spitalaffäre nicht zu meistern und stolpert hilflos durch seine nunmehr einzige Kernaufgabe der Wirtschaftförderung. Er muss als Wackelkandidat betrachtet werden.
- FDP-Vertreterin Sabine Pegoraro (Baz: "Eine Frau kämpft um das politische Überleben") tritt in jedes nur mögliche Fettnäpfen. Ihre Zeit ist endgültig abgelaufen.
- Die SP ist gut aufgestellt. Sie hat eine gute Handvoll valabler Kanidat/innen, welche Wüthrich nicht nur ersetzen könnten, sondern auch Ruhe in den reformgeschwächten Bildungsbereich bringen könnten, vorausgesetzt die neue Regierung 2015 überlasse dem SP-Neuling diese Direktion.
- Die CVP hat mit dem Amtsantritt von Anton Lauber so viel Stärke und Selbstsicherheit gewonnen, dass sie sich allfällige Allianz-Partner aussuchen kann.
Donnerstag, 1. Mai 2014
Regierungsratswahlen 2015: unendliches Jekami
Nun nimmt auch der Präsident der Grünliberalen, Hector Herzig, die CVP ins Schwitzkästchen: Steige sie für die Wiederwahl von Anton Lauber im kommenden Februar mit der SVP und FDP ins Boot, sei die Mitte-Allianz tot, lässt sich der Langenbrucker in der BaZ zitieren. "Was kümmert mich...." wird er in Abwandlung des Zitats von Konrad Adenauer dabei gedacht haben. Das ist bewährte Partei-Strategen-Manier. gerechnet wird mit der Vergesslichkeit des/der Stimmbürgerin.
Dienstag, 29. April 2014
Ablenkung und Vernebelung Teil 2
In der heutigen Ausgabe der Basler
Zeitung sekundiert Thomas Dähler BL-Chef Daniel Ballmer, der (siehe
„Eigenständige CVP") schon vergangene Woche einen BüZa-Knatsch
herbei geschrieben hatte, um von der Schwäche der beiden
rechtsbürgerlichen Parteien im Hinblick auf die kommenden kantonalen
Wahlen abzulenken. Berichtet wird von einem Plan, eine Union von CVP
und BDP nach dem Vorbild der deutschen CDU und CSU zu bilden.
Dominiert wird diese Geschichte mit den Portraits der Baselbieter
BDP- Präsidentin Marie-Therese Müller und dem seit ein paar Tagen
amtierenden CVP-Präsidenten Marc Scherrer.
Sonntag, 27. April 2014
CVP-Selbstbewusstsein: Junge bleib standhaft!
Für die einen würde die CVP Baselland
unglaubwürdig und wortbrüchig, andere würden sie lieber am Pranger
sehen.
Seit ein paar Tagen schreibt die lokale
Presse eine Renitenz der CVP herbei. In der BaZ beispielsweise stellt
Daniel Ballmer einen BüZa-Knatsch fest. Ähnlich berichtete auch vor
kurzem auch die Basellandschaftliche Zeitung. Und der Blogger von
Arlesheim bewirtschaftet das Thema bereits seit Tagen und spekuliert
darüber, wer wohl an den nächsten Kantonal-Wahlen mit wem. Die
rechtsnationalen und die rechtsbürgerlichen, SVP und FDP
hyperventilieren.
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