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Montag, 10. September 2012

Kindesrecht-Missbrauch à la fribourgoise

In den Landbezirken ist weder das Recht für von Scheidung betroffenen Kindern noch für ihre Väter angekommen. Ab Januar tritt das aktuelle Kindes-/Elternrecht in Kraft. Im Kanton Freiburg foutieren sich die Verantwortlichen darum. Denn eigentlich ist niemand verantwortlich, denn das Kinder- und Besuchsrecht wird wie der Schwarze Peter zwischen den Direktionen für Gesundheit und Soziales, der Justiz und der Bildung/Erziehung hin und her geschoben.

Freitag, 3. August 2012

Rote Karte für Morganella

Ist der Fussballer, der von London heim geschickt wurde,  überhaupt ein Sportler? Es ist sicher nichts dagegen ein zuwenden, dass er eine "eigene Meinung" haben darf. Die Verunglimpfung eines Gegners muss indes als ein Verstoss gegen den Ethik-Code des IOK gewertet werden.

Samstag, 28. Juli 2012

FDP im Sommerschlaf



Die Sektion Liestal der FDP. Die Liberalen befinden sich noch immer im Sommerschlaf. Zwar wurde mitgeteilt, dass der Gärtner Werner Fischer,

den Vormarsch von Grün-Links im Sturm aufs  Rathaus stoppen soll. Mit dem Sturm aufs Rathaus ist die Ersatzwahl für die zuruckgetretene Regula Gysin gemeint; sie findet am 23. September statt.
Wer nun etwas über den "stillen Schaffer" Werner Fischer erfahren möchte, geht vielleicht auf die Homepage der stolzen Partei und findet unter den News:
 



Ihre rechtskonservativen Kollegen sind in dieser Beziehung wenigstens à jour und erwähnen ihren Kandidaten Paul Pfaff. 

Dieses Verhalten deutet darauf hin, dass die beiden bürgerlichen Parteien vom Rücktritt ihres früheren Zugpferdes völlig überrascht wurden. Vor allem die Liberalen scheinen keine Vorstellung davon zu haben, wie es nun weiter gehen soll.
Gut im Vorsprung sind die Sozialdemokraten, mit ihrer Kandidatin Regula Nebiker.

Die Einwohnerrätin ist als Staatsarchivarin tätig und gilt als profunde Kennerin von Liestal!
Die nächsten Wochen versprechen spannend zu werden!


Montag, 23. Juli 2012

Wundenlecken im Stedtli

Lange Gesichter machten politisch engagierte Liestaler/innen nicht nur am Wahlsonntag-Abend als Lukas Ott anstelle von Regula Gysin von den Wählern ins Rathaus geschickt wurde; auch zwei Tage später als die Stadtpräsidentin den Bettel hinwarf, war die "classe politique" belämmert.
Langsam überwindet man in den Parteien das Wundenlecken, beginnt die Lage zu analysieren und bereitet sich auf die Nachwahl in den Stadtrat vor. Was ist eigentlich geschehen? Die Kandidatur der 67-jährigen Stadtpräsidentin Regula Gysin, wurde um so weniger goutiert, als  sie bereits in den Stadtratswahlen nicht ein überzeugendes Resultat erreichte.

Sonntag, 22. Juli 2012

Liestal: Das faule Ei des Kolumbus

Plötzlich kommt Leben in die Bude rund um den Bahnhof. Zurerst waren es die SBB, die für Liestal einen Entwurf für eine viergleisige (4) Linienführung durch den Kantonshauptort  vorgestellt haben. Die Linienführung sollte à Niveau, also ebenerdig ( http://bazonline.ch/basel/land/300-Millionen-fuer-Ausbau-des-SBBNadeloehrs-Liestal/story/26680623 ) vorgenommen werden. Aus Abschied und Traktanden gefallen ist damit die Variante "Liestal tief", die vor Jahren als eleganter Zubringer zum Wisenbergtunnel herum spukte.
Noch in der gleichen Woche wurde der Projekt-Entwurf im Rathaus bejubelt, und Frau Pegoraro ─ kantonale Baudirektorin mit leichtem fachmännischem Mini-Rucksack umher cüpelnd ─ sprach gar vom Ei des Kolumbus. Kaum im Amt (1. April 2012)  meldete sich der neue Kantonsarchitekt, Thomas Jung. Er will Liestal einen neuen Bahnhof als "Visitenkarte" (http://www.basellandschaftlichezeitung.ch/basel/baselbiet/kantonsarchitekt-thomas-jung-liestal-soll-einen-neuen-bahnhof-erhalten-124869149) verpassen. Selbsverständlich bekommt diese Idee im Rathaus wieder standing ovations. 
 Als "Zeitgenosse" war ich als Primar-Schüler dabei als der heutige Bahnhof eingeweiht wurde. Wenn ich mich richtig erinnere,  hatten wir einen musikalischen Auftritt. Ein Bundesrat ist angereist und als er dem Zug entstiegen war, sangen wir aus vollen Kehlen "Geh aus mein Herz und suche Freud". Anschliessend hatten wir den ganzen Tag lang schulfrei.
Seitdem haben wir grosso modo immer noch den gleichen Bahnhof. Wesentliche Veränderungen erfuhr er allerdings zum "Eidgenössischen Turnfest 2002". Für die "Schar im weissen Gewand  wurden die Perronhöhen angehoben und so an das neue Wagenmaterial angepasst. Aus den früheren (und zeitweise anders genutzen) Wartsälen entstand das Bistro und die frühere Schalterhalle wurde ins Coop Pronto umfunktioniert.
Ich bezweifle, dass eine Lösung gefunden wird, die der Visitenkarte für einen Kantonshauptort entspricht. Bislang sind nämlich die Innovationen Busbahnhof und Postplatz eher von minderer Funktionaliät und Aussehen.

Busbahnhof Liestal ohne Wetterschutz und Sitzgelegenheiten für die wartenden Busbenutzer