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Montag, 16. Januar 2023

Banalitäten und Floskeln

 

Der Kampf um den freien Regierungsratssitz nimmt langsam Fahrt auf. Kaum ein Tag an dem nicht in Leserbriefen oder in den social medias die Kandidatin und Kandidaten hoch gelobt und zur Wahl empfohlen werden —meist von Angehörigen aus dem eigenen Partei-Umfeld.

In Interviews oder in Streitgesprächen entlarven sie dann meist sich selbst, indem sie Floskeln und Banalitäten zum Besten geben.Meister in diesem Fach ist der Sozialdemokrat Thomas Noack. Der studierte Geologe, der bei einer Wahl wohl die Vplkswirtschafts- und Gesundheitsdirekttion über nehmen müsste wies zu Volkswirtschaft weniger zu sagen als eine KV-Stiftin in ersten Lehrjahr, zum Gesundheitswesen etwa so viel wie die AbsolSventin eines Samariter-Kurses (zur Erlangung des

Lehrfahrausweises).

Dass ihm Kollegi/innen aus dem Landrat Dossierfestigkeit attesttieren, macht es auch nicht besser. Was heisst eigentlich, dossierfest zu sein?

Der Kanton Basel-Landschaft braucht vor allem kreative Macher/innen, die den Reformstau auflösen

Freitag, 17. Juni 2022

Rendite.Streben ist kein Bedürfnis

ueit Jharen verfolge ich (auf der ZuschaueTrriüne) die Verhandlungen des Einwohnerrates- Ich bin eintsetzt über die Art und Weosee dier im Rahmen einer (unter dem damaligen Stadtpräosidenten Ott) eine Wachtums-Stadtegie aufgenommen wurde und nun umgesetzt word. Sie nimmt keineR¨cksicht auf die topografischen Gegebenheiten — Talenge zwischen Tiergarten/Sichtern und Schleifenberg, histosche Altstadt auf einem Feldssportn, von Bahne und Strasse zerschnittenes Siedlugsgeniet ohne Wirschaftsfläcjhe., Unkritsch wurden in diese Enge 18 Quaerplllllläne vor allem mit Wohnbauten bewilligt. Die Einwohnerzahlt soll auf rund 20 000 geschraubt werden. Dieses Wohnungsangebot wird m.E. die falschen Bewohner anziehenSenioren und Pendler, im Erwerbslevben stehenden wrden ihre Arbeitsüöatze om Basel. Zürch, Winterthur, Biel. Thun use. finden. Für die Seniorenm werden die beiden Arltersheims und das Tertianum nicht mehr genoügem. Die Einrichtungen mitssen verdoppelt werden. Wo finden sie das Personal?

Mittwoch, 6. Oktober 2021

Stadthalle Liestal: niche to have

in der heutigen Ausgabeder "Basellandschafltiche Zeitung" drück alt Standerat Renè Rhinow seine Symppaathien für eine Stadthalle Liestal aus.Stadthalle ernst nehmen Hier mein Kommentar: Da tut der nicht gerade als Vereinsmeier bekannnte angetauchte Seltisberger Ehrenbürger den Huptstädtern seine Symathien für eine Stadthalle kund, Nett und rührend. . Zeifellos spielt das Vereinsleben für den Zusammenhalt einer Dorf- oderStedligemeinschaft eine Rolle. Das muss der als Bebby geborene ja wisse. Bestimt hat er in einemem Wasserfahrverein dasStacheln am Rhein gelernt, ruesst an dam Matgestraich bei den Schnoogegkeruli undzündet imArtillerieverein am Barabara-Schieessen tapfer einen Mörser. Nur: die Lebenswirklichkeit ist eine andere. Die Vereine ob Scützen- Gesangs- Turn- Ztachten- oder Theater, haben kaum mehr Nachwuchs. Und die Zuwanderer haben andere Interessen und Prioritöten und mögen siech kaum engagiereen. Eine Stadthalle ist also bestenfalls ein "nice to have" und kann weiter warten

Freitag, 24. September 2021

CVP (Wahlkreis) — Ortspartei ohne Fussvolk

Die CVP Liestal — ab 2022 Die Mitte — hat einen neuen Tiefpunkt erreicht. Eine GV mit 7 Teilnehmer/innen, 6 aus der Parteileitung, einer aus dem Fussvolk ist einmalig und wohl auch das Zeichen für den baldigen Niedergang unserer Ortssektion. Dieser Zustand ist kaum ,mit den unangenehmen Verhaltens-Massnahmen der gegenwärtigen Pandemie-Umstände zu rechtfertigen. Der Niedergang zeichnet sich seut geraumer Zeit ab.Die Repräsentant/innen der Ortssektion hatten • keine Antworten auf die Sorgen, Bedürfnisse und Wümsche der Einwohnerschaft, • keine Alternativen zur überrissenen Wachstumsstrategie, • Sprachlosigkeit zum Unbehagen angesichts der grassierenden Bauwut, • keine Ideen zur bedarfsgerechten Gestaltungs des öffentlichen Verkehrs, • vermochten die Mitte-Funktion zwischen den beidenb dominierenden Blöcken nicht "verkaufen". Die Einwohnerratswahlen 2019 endeten für die CVP in einem Desaster. Der einzig verbliebene Deputierte vermag in der öffentlichen Wahrnehmung keinen Gewinn zu erzielen. Seine Vorstösse finden kaum Beachtung und bleiben ohne Wirkung (zB "Die Universiät gehört nach Liestal"). Aber das hindert ihn nicht, weiter an seinem Sessel zu kleben, anstatt unverbrauchte Kräfte nachrücken zu lassen. Die Parteilleitung hakt die Niederlagen ab als seien sie gottgegbeen. Es sind keine Anstrengungung zu erkennen, etwas zu ändern und beispielsweise Einwohner der Aktivgeneration für die Werte der Partei anzusprechen und in den Politikbetrieb einzubinden.

Sonntag, 11. April 2021

Die CVP schafft sich selbst ab

Danke für die umgehende Antwort auf meine E-Mail. Sie zeigt mir, dass die Fusion eine längst beschlossene Sache ist, zu der das Fussvolk nichts zu sagen hat. Wie auf nationaler Ebene, wo der ominösen Namenswechsel zwar (angeblich mit 70 Prozent) beschlossen wurde, dem aber kein Meinungsbildungsprozess voran ging, wie er in einer Demokratie üblich wäre. Zu den Äusserungen von MOB: sie sind inakzeptabel und dürfen von Parteileitung nicht hingenommen werden. Immerhin hat die CVP auf allen Ebenen (Gemeinde, Kanton und Bund) seit 1959 (Zauberformel) eine anerkannt gute Politik betrieben, was man von der BDP nicht sagen kann. Bedingungen wie Abkehr vom C-Fokus zu stellen, sind nur respektlos und überheblich. Auch deine öffentliche, liebedienerische Gratulation zu MOB Wiederwahl in FB ist unverständlich. Ist die CVP wirklich auf diese 10-Personenpartei angewiesen? Das meinte zwar auch ESS an der Feier ihrer Wiederwahl im "Guggenheim" (Liestal). Indem ich erwarte, dass die Parteileitung mehr selbstbewusste Haltung zeigt — obschon sie die Selbstaufgabe vorantreibt — grüsse ich freundlich.

Samstag, 20. März 2021

Eine Antwort an Marianne Quensel

Albert Wirth Marianne Quensel Halt, halt...so hilmmeltraurig wäre es auch wieder nicht, wenn dieses "scheusslich alte" Ghhütt noch ein paar Jahre im Dienst stehen stehem müsste. Ist ein Bahnhof eigentlich eine Wohlffühloase, die Aufenthaltsqualität vermitteln muss oder ein Ort, wo man rasch und sicher das Verkehrsmittel wechseln kann? Nicht ganz unschuldig an dieser verzwickten Lage ist auch der damalige Einwohnerrat, den Sie ja angehörten. Wie dem Rattenfänger von Hammeln ist er dem Stadtpräsidenten mit seinen Hauptstadt-Fantasien kritiklos hinterher gewatschelt. Dabei war schon damals abzusehen, dass es schief laufen könnte. Apropos Nord-Südstrecke: Da wurde Liestal drastisch abgehängt, und die Reisenden müssern in Olten oder Basel zusteigen wenn sie Tessiner Sonnen erleben wollen. Zum Trost hält wenigstens ein EC, der Interlaken mit Hamburg-Altona verbindet. Welche Bedürfnisse deckt er eigentlich ab?

Mittwoch, 10. März 2021

Liestal im Spiegel der Medien

Das Thema Aufhebzbg der Gratis-Stunde beim Parkieren kommt nicht zur Ruhe. Kürzlich musste ich wieder mal in die Tasten greifen. So werden die Auswirkungen einer verfehlten Wachstumssstrategie beklagt. Unkritisch haben Stadt- und Einwohnerrat in den letzten Jahren reihenweise Quartierpläne gutgeheisen. Mit dieser Siedlung­spolitik sollten gute Steuerzahler angelockt werden. Und nun klafft ein Loch von über 5 Millionen Franken in der Stadtkasse. Die Ar beitsplätze der erwerbstätigen Zuzüger/innen sind weit entfernt (Basel, Zürich, Bern usw.) Die Arbeitsplötze an Ort werden von Auswärtigen und Grenzgängern besetzt. Liestal ist ein Ort mit rund 10'000 Zu- und 5000 Wegpendlern. Sie kaufen halt nicht im Stedtli ein, sondern unterwegs, allenfalls am Bahofcorso oder an einem Tankstellen-Shop

Montag, 9. November 2020

Die ungebremste Abwärttsspirale

Beim Aufräumen des Postfachs entdeckt: E-Mail an Ehrenpäsident Peter Furrer, CVP Wahlkreis Liestal im Nachganng zu den Eihnerratswahlen vom Fbruarar 2020: Deine Antwort vom 17.02.20 nehme ich zur Kenntnis.Auch wenn ich mit so kryptischen Formulierungen wie vermischst Du hier einmal mehr Privates bzw. Beruf mit Politik..» nichts anfangen kann. Deine folgenden Unterstellzungen wie die Heckenschiesserei und dich zum Sprachrohr machen zu wollen, weise ich zurück! Es ist nicht meine Art, aus der Deckung intrigant zu agieren, sondern mit offenem Visier eine Meinung zu haben und zu vertreten. Tatsache ist doch, dass die stetig schraubende Abwärtsspirale unserer CVP-Sektion in der Lokal-Politik einen neuen Tiefpunkt erreicht hat. Dies wohl auch deshalb weil im letzten Spätsommer vollmundig erklärt wurde, die gegenwärtigen Fraktionspartner seien auf uns angewiesen. Und das Resultat vom 9. Februar zeigt, dass unsere Parteileitung die Lage falsch d.h. unprofessionell und dilettantisch eingeschätzt hat. Entsprechend wurden auch die Wahlkampf-Auftritte gestaltet (was ich auch für einen Affront gegenüber den Kandidatinnen halte), ,mit der Ausrede es seien nicht genügend finanzielle Mittel vorhanden. Die sich weiter drehende Abwärtsspirale ist weder gottgewollt noch dem Zeitgeist zuzuschreiben, sondern ist dem Verhalten unseres Personals geschuldet und wie es in der Öffentlichkeit wahrgenommen wird. Unsere Spitzenkandidat konnte bislang und kann seine hervorragenden Stärken und Fähigkeiten im Ratsbetrieb nicht einbringen und umsetzen. Er ist kein Volksvertreter mit Sinn fürs Wesentliche und Machbare — siehe die vier neu eingereichten Vorstösse. Charisma geht ihm ab. Oder kannst du dir vorstellen, dass er Müttern von heiratsfähigen Töchtern als Wunsch-Schwiegersohn durchgehen könnte? Daher ist dem zweitplatzierten Andi Salathe baldmöglichst eine Chance einzuräumen. In dieser Situation erachte ich es als deine Aufgabe als Ehrenpräsident eine gründliche Analyse zu veranlassen. Daran sollten nicht nur Parteileitungsangehörige sondern auch weitere Gesinnungsfreunde und wenn möglich auch Fachleute aus dm Kanton teilnehmen. Dafür müsste wohl ein ganzer Abend geopfert werden, es genügt nicht mehr (wie nach den Landratswahlen), das Resultat an einem Parteitag unter Diversem rasch abzuhaken. In diesem Sinne erwarte ich nun ehrenpräsidiale starke Worte, die deutlich machen, dass die Abwärtsspirale abgebremstt wird.

Donnerstag, 3. September 2020

Ehrenmitgliedschaft der CVP-Sektion Liestal für SP-Nationalrat Eric Nussbaumer

Nun also doch. nah mehr als zwei Wochen hat sih Matthias Oetterli, Präisent der CVP Sektion Wahlkreis Lestal aufgemacht, auf folgenden Antrag zu reagieren: Herr Ehrenpräsident, Herr Präsident, verehrte Angehörige der Parteileitung CVP Wahlkreis Liestal(WKL) Mit diesen Zeilen beantrage ich, dem Liestaler (All­mendstrasse 6) Nationalrat Eric Nussbaumer die Ehrenmitgliedschaft der CVP WKL zu verleihen. Mit seiner Mitwirkung an der Gründung der Immobilien-Genossenschaft Convivere hat Nussbaumer perfekt Werte und Ziele der CVP umgesetzt — Solidarität und Subsidiarität. https://www.bzbasel.ch/basel/baselbiet/eric-nussbaumers-biblischer-kampf-gegen-spekulanten-138750789 Liegenschaften sollen der Spekulation entzogen werden, um sie Mitmenschen mit geringen Einkommen als Wohn- und Geschäftsräume nutzbar zu machen. Dies entsspricht exakt auch unseren ethischen C-Werten, die auf der christlichen Soziallehre basieren wie sie etwa von Papst Leo XIII und/oder Friedhelm Hengsbach SJ, dem deutschen Ökonomen und Sozialethiker, angedacht und gefordert wurden. Indem ich erwarte, dass dieser Antrag auf der bevorstehenden Jahresversammlung, die — corona-bedingt — wohl digital durchgeführt werden muss, traktandiert wird und Zustimmung findet, grüsse ich freundlich. Oetterli wollte sich vergewissern, dass dieser Antrag ernst gemeint ist und auf die Traktandenliste gesetzt werden soll- Er ist (ernt gemeint) und soll (auf die Tragktandenliste der Generalversammlung gesetzt werden). Die Chance ist allerdings gering, dass Nussbauer Ehrenmitglied der CB>P Liestal wird. Denn hier bestimmt das Plolitbüro, das kürzlich versicherte
Ausserdem sind bei den Parteiversammlungen die grosse Mehrheit der Anwesenden sowieso Parteileitungsmitglieder. Die sich bürgerlicvh gebährdende Parteileitung wird wohl kaum zugeben können, dass ein Sozi ihre Werte umgesetzt hat.

Dienstag, 11. August 2020

Die CVP[Ssektion](Wahlkreis)Liestal schweigt

 

Dieser Tage gehen für Schüler und Erwerbstätige die Ferien zu Ende. Viele machen sich auf, wieder tätig zu werden. Auch die Parteileitung der CVP, Wahlkreis Liestal, sollte sich aus der Schockstarre, Folge der verpatzten Gemeindewahlen, wieder aufraffen und kommunikativ tätig werden.

In sechs Wochen, am 27. September stehen Volksabstimmungen an, zu denen sich die CVP Schweiz und die CVP Baselland engagieren

   aber:   Die CVP (Wahlkreis) Liestal schweigt.

Im November findet voraussichtlich innerhalb der Gesamtpartei eine Urabstimmung statt. Vordergründig geht es um das «Schärfen des [Partei-]Profils», in Wirklichkeit aber um den Fortbestand unserer so genannten Wertebewegung.

aber.    Die CVP (Wahlkreis) Liestal schweigt.

Im Rahmen der Gemeindewahlen hat die CVP (Wahlkreis) Liestal am 9. Februar das grösste Debakel ihres 101jährigen Bestehens erlitten.
Auch wenn sich die Parteileitung am Abend des Wahlsonntags unter Ausschluss der Öffentlichkeit d.h.(beitragszahlenden) Adressaten und Sympathisanten getroffen hatte, ist eine ordentliche Wahlanalyse ausgeblieben. Mit «abgehakt» bezeichnete dies der Ehrenpräsident. Die Wahlkampfleitung hätte anscheinend nichts besser machn können

Und die CVP (Wahlkreis) Liestal schweigt.

Seit Jahren mangelt es der Sektion an einer Plattform für den Meinungs--Austausch und die Meinungsbildung — einer Art Stammtisch. Die wenigen Parteitage im Jahr, die ohnehin reich befrachtet sind, vermögen diese Aufgabe der Meinungsbildung nicht erfüllen. Und unsere Mandatsträger/innen politisieren «am Volk vorbei» weil sie seine Bedürfnisse nicht kennen. Das scheint der Parteileitung nur recht zu sein; sie funktioniert eh wie ein sowjetisches oder chinesisches Politbüro. Das Fussvolk hat nichts zu melden.


Wie man es machen könnte, zeigen die beiden Fraktionspartner-Gruppierungen mit ihren Webseiten


EVP Liestal

https://www.evp-liestal.ch/aktuell/

GLP Liestal

https://liestal.grunliberale.ch/


Mittwoch, 1. Juli 2020

Echte Defizite angehen


Auch wenn von Anfang an alles klar scheint, profiliert sich die CVP unnötigerweise einmal mehr als Wirtschaftspartei. Unsere BL-Nationalrätin, Elisabeth Schneider-Schneiter (ESS) eröffnete in der gestrigen (30.06.) Tagesschau des Schweizer Fernsehens sogar den offiziellen Abstimmungskampf. Auch wenn die Partei zur Zeit existenzielle Sorgen (Fusion/C-Frage) plagen, frönt unsere Volksvertreterin dem Lobbbying und geniest ihren Auftritt auf der bedeutendsten Plattform des Landes. Ihrem Sponsoren, die HKBB  und Economiesuisse kanns nur recht seinm. ESS erfüllt alle Erwartungen an den kommunikativen Nutzen.Selbstverständlichkann ausser linientreuen, ideologischen SVPlern keine vernünftge Stimmbürgerin — Stimmbürger sind mitgemeint — der Begrenzungsinitiave zustimmen. Unsere Wirtschaft braucht den barrierefreien Zugang zu den Märkten der Europäischen Union und damit die «Bilateralen». Sie wären bei Annahme der Initiative infrage gestellt.
Unter den acht Gründen für ihre Ablehnung führt ESS auch folgendes ins Feld:
"Wir brauchen Fachkräfte aus dem Ausland; und zwar nicht nur Grosskonzerne. Gerade die COVID-19-Pandemie hat gezeigt, wie wichtig es ist, dass ausländische Fachkräfte weiterhin zu uns kommen können, beispielsweise im Pflegebereich."
Nun aber Halt Frau Schneider! Wenn es hierzulande an Fachkräften mangelt, liegt es daran, dass eben hier nicht ausreichend junge Leute für den Pflegebereich begeistert und ausgebildet werden. Das überlässt man gerne und eigenverantwortungslos andern (Staaten und Gesellschaften), weil es kostengünstig ist. Gerade die Pandemiekrise hat gezeigt, dass die Wertschätzung für Pflegende bescheiden ist.
Angehörigen unserer Wertepartei würde es also wohl anstehen sich so publizitätswirksam (wie für die Wirtschaft) auch für diese Defizite in unserer Gesellschaft einzusetzen.

Mittwoch, 23. Oktober 2019

Toni Lauber in den Stönderat !

 Die folgenden Ideen habe ich am 11. Oktober Gesinnungsfreunden der CVP übermittelt:

Wenn die Auguren und Prognostiker/innen Recht bekommen, verpasst Elisabeth Augstburger den Einzug in den Ständerat. Und das trotz unserer Unterstützung.Und so kommt es am letzten November-Sonntag zur Nachwahl. Aller Voraussicht nach werden noch Daniela Schneeberger (FDP) und Eric Nussbaumer (SP) ins Rennen steigen.
Damit kommt die CVP nicht umhin, eine Parole zu fassen um eine weitsichtige Wahlempfehlung auszugeben. Und diese kann nur Schneeberger heissen. Ihr linker Widersacher ist zwar aufgrund seine
s Leistungsausweises eher prädestiniert in Bern unsern Kanton in den gegenwärtigen Themen zu vertreten und erst noch etwas für das Land zu bewirken als die KMU-Lobbyistin aus Thürnen. Aber einmal im Stöckli, wird Nussbauer aufgrund des traditonellen Stabilitätsbedürfnisses von uns Landschäftlern wohl so schnell zu verdrängen sein und wie seine Vorgänger drei Legislaturen mitwirken.
Somit ist klar: Wenn wir, die CVP Baselland, uns nicht weiterhin mit der Nebenrolle
als Juniorpartnerin und Stimmenbeschafferin begnügen wollen, ist Schneeberger die Lösung. Also gilt es jetzt, strategisch zu wählen.
Im Stöckli wird die Thürnerin noch weniger als bislang bewirken können. Es ist also abzusehen, dass ihr Sitz ab Mitte der Legislatur wackelt. Und das muss unseren «Sunshine Toni» auf den Plan rufen. Bis zu den nächsten Wahlen (2023) dürfte der unbestrittene Leader der Baselbieter Regierung eine neue Herausforderung suchen...und sie im Palais fédéral finden.
Ist der CVP-Regierungsrat Toni Lauber der nächste Baselbieter Ständerat?. Ein möglicher Nachfolger in der Liestaler "Ochseschüüre" ist der Oberwiler Landrat Pascal Ryf-Stocker.


Und für unsere Partei wird es keine Ochsentour werden, ihn mit fäjrigem Nachwuchs zu ersetzen. Es sei an Pascal Ryf, Remo Oser, Silvio Fareri  usw. erinnert.

Dienstag, 8. Oktober 2019

Steigende Lebenserwartung läuft aus dem Ruder


Auf den von Balz Stückelberger, Nationalrats-Kandidat der FDP Baselland, in der Kolumne Balz und Pfeffer vom 7.10.19 in der BaZ unter dem Titiel "Hurra, wir werden älter" habe ich folgenden Leserbrief geschrieben:

Mit dieser faden (wo ist da der Pfeffer?)Schreibe zeigt der Banken-Apparatschik immerhin  wofür er steht, so er in den Nationalrat gewählt würde: Für sozialen Abbau, insbesondere die Schleifung der AHV sowie der beruflichen Vorsorge obgleich Banken und Versicherungen damit ganz schön kassieren. Und damit man es nicht so rasch merkt, wird im Vorbeigehen BR Alain Berset noch schnell ans Bein gepinkelt. Vor allem bejubelt er das Alter, und wie erfreulich es sei, dass wir immer älter würden. Aber ist es das?
J
a, das Älterwerden ist ein gutes Geschäft. Die Senioren brauchen Brillen, Hörsysteme, Therapien, Zahnorothesen, benötigen ein Putzinstitut, Taxifahrer sind Stammkunden in Apotheken und in Arztpraxen, Von den Spitälern, Alterspflege-Einrichtungen, für die Senioren ein Blockbuster darstellen, nicht zu reden... Und wenn den Senioren nach all den Ausgaben noch etwas übrig bleibt, locken ihnen Immobilienmakler (Altersresidenzen) und Reise- und Ferienveranstalter weiter das Geld aus der Tasche.

Dienstag, 24. September 2019

Wo CVP drauf steht....


Die Baselbieter CVP-Nationalrätin. Elisabeth Schneider-Schmeiter (ESS) , ist eine exzellente Politikern. Als Gemeindeverwalterin von Biel-Benken wurde sie in den Landrat gewählt, den sie  gar präsidierte. Vor 9 Jahren rückte sie für die vorzeitig abgesprungene Kathrin Amacker (Allschwil) in den Nationalrat nach. In Bern legt sie eine sehenswerte Leistung vor. Sie ist gut vernetzt und profiliert sich als Aussen- und Wirtschaftspolitikerin. Über 70 Vorstösse hat sie in neun Jahren Bern eingereicht. Als leaderin der Aussenpolitischen Kommission und Mitglied der Europa-Delegation jettet sie nicht nur fleissig um den Erdball, sie knüpft in diesen Funktionen eifrig Kontakte mit Ihresgleichen aller Herren Länder. Als Wirtschaftspolitikerin befindet sie sich oft im Tross, wenn der Bundesrat anderen Nationen (letzthin etwa China) Besuche abstattet, etwa um Freihandelsverträge zu verhandeln und abzuschliessen.
Diese Tätigkeit blieb in der engeren Heimat natürlich nicht unbemerkt. Die Handelskammer beider Basel (HKbB) hat sie zu ihrer Präsidentin gekürt. Und als solche nimmt sie auch Einsitz in den Vorstand von Economiesuisse.
ESS ist eine charmante Frau, tritt sicher auf und behauptet sich auf am Fernsehen (etwa in der ARENA) als redegewandte unerschrockene Verfechterin ihrer (oder ihrer Institutionen) Anliegen. Bisheriger Höhepunkt ihrer Karriere vor einem Jahr. Wir , die Baselbieter CVP, nominierte sie zur Bundesrats-Kandidatin,

… sollte auch CVP drin sein

Nur: Mit ihren Schwerpunkten politisiert ESS meines Erachtens weit ab von den Zielen und Schwerpunkten der Partei, welche unser Land zusammen halten will. damit hier ein Zusammenleben weiter Schichten möglich bleibt. Im Wechselbad der Ansprüche und Bedürfnisse von urbaner und ländlicher Kreise
So genannte Sorgenbarometer zeigen deutlich auf wo der Bevölkerung der Schuh druckt. Es sind angesichts der Globalisierung die Sorgen um den Erhalt der Arbeitbeitsplätze, die Beschäftigung von Arbeit nehmenden im Alter 50+. Diese Altersgrruppe macht sich auch Sorgen um ihre Altersvorsorge. Alle machen sich sich Sorgen um die unbezahlbar gewordenen Gesundheitskosten. Im urbanen Gebieten machen sich die Angehörigen von unteren Einkommensschichten auch Sorgen um bezahlbaren Wohnraum. Sorgen betreffen auch die Entwicklung und Bildung der kommenden Generationen. Werden ihnen jene Kompetenzen vermittelt, die für das spätere Erwerbsleben ausreichen?
Für derartigen Fragen, Ansprüche und Bedürfnisse verwendet sich ESS kaum. Sie kapriziert sich auf eine auf unbeschränktes Wachstum ausgerichtete Wirtschaft.
Es ist gewiss nicht Aufgabe der CVP, sich für Ansprüche eine Wirtschaft einzubringen, der die soziale Verantwortung nicht prioritär ist.
Aus diesem Grund streiche ich auf der Liste 5 Elisabeth Schneider -schneider und setze auf ihre Zeile
  B-D von Sury d'Aspremont.

Sie verspricht, ihre Schwerpunkte auf Familie, Bildung und Umwelt zu setzen, was unsere Gesellschaft wirklich weiter bringen würde.

Freitag, 28. Juni 2019

Wie geht die CVP Baselland in den Wahlkampf?


Da ist mir dieser Tage doch ein Flyer (neudeutsch für Bettelbrief) mit Einzahlungsschrein auf den Tisch geflattert. Absenderin: die CVP bezw. Nationalrätin Elisabeth Schneider-Schneiter. ESS sucht Zuwendung in Form von finanzieller und emotionaler Unterstützung. Erstere verweigere ich, und ich fordere Sie auf, es mir gleich zu tun. Warum?
Die Kantonalpartei hat nach ihrem Parteitag am 10. April ihre Kandidatenliste mit sieben Kandidierenden vorgestellt. Hinter die bisherige ESS scharen sich aus unteren Kantonsteil Béatrix von Sury, Reinach, und Felix Keller, Allschwil aus dem mittleren Kantonsteil Silvio Fareri und Emanuel Trueb, Pratteln; der Laufentaler Remo Oser und der Oberbaselbieter Piero Grumelli —eine attraktive, ausgewogene Liste!
Doch nun prescht de die «prima inter pares» zu einem Allein-Sonderzüglein vor. Damit begibt sie sieh in die gute Gesellschaft von RR Topni Lauber, der sich bekanntlich im Frühling für eine «bürgerlich Baselbieter Regierung» bezw. Für den SVPler Thomas de Courten stark machte. Für die CVP-Basis (Parteitag in Zwingen) war de Courten ein no go. Das beeindruckte Lauber in des nicht Dem Vernehmen nach alimentierte e anscheinend das Unterstptzungskomitee mit den den Parteisteuern, die er der CVP vorenthielt. Somit hat die CVP gegen den Willen ihrer Basis an das «Abenteuer de Courten» einen Beitrag geleistet.
Dies ist natürlich in der jetzigen Angelegenheit nicht der Fall. Für unschön halte ich den Ess-Alleingang allemal.
Die Ausgangslage für die kommenden Wahlen im Herbst (20.19.) ist delikat, Der CVP Baselland wird der 2015 knapp verteidigte Sitz im Bundeshaus streitig gemacht. Anspruch darauf erheben — es grüsst der Klimawandel—nicht nur die Grünen. Auch die Freisinnigen hätten ihn gern. Und die SVP mag keinen ihrer beiden Sitze abgeben. ESS schätzt ihre Lage wohl realistisch ein und vesucht wohl auf diese Weise zu retten was zu retten ist.
Auf einen brillanten Leistungsausweis kann sie als (reisefreudige) Aussenpolitikerin kann sie kaum verweisen. Was sie in ihrem Flyer als Erfahrungen ausgibt, hält wohl mit dem Bedürfnissen des Mittelstandes (Gesundheit, Altersvorsorge, Umwelt/Klima) kaum stan d.

Montag, 6. Mai 2019

Das ist ein Test

Es nimmt mich wunder, ob das  öffentlich oder nur für mich festgehale wird.

Donnerstag, 28. Juni 2018

Wirtschaft und Geurtenkontrolle

In regelmässigen Beitrag aüssert sich der syrische Muslim  Bassan Tibi zur Integration des Islam in Europa
Gehört Afrika zu Europa?
war ein Beitrag in der BaZ vom 19.06.18. Darauf verfasste Bruno Kähenbühl, , Münchenstein den folgenden Leserbrief:

Artikel 1 der Genfer Flüchtlingskonvention definiert einen Flüchtling als Person, die wegen ihrer Rasse, Religion, Nationalität, Zugehörigkeit zu einer bestimmten sozialen Gruppe oder wegen ihrer politischen Überzeugung eine wohlbegründete Furcht vor Verfolgung hat. Wie Bassam Tibi in seinem Artikel festhält, gehört bei den Afrikanern ihre Armut zu den zentralen Fluchtursachen. Armut, die laut Tibi aus der Kluft zwischen wirtschaftlicher Stagnation und demografischem Wachstum resultiere.
Klar ist, dass Armutsimmigranten keine Flüchtlinge im Sinne der Genfer Konvention sind. Es besteht somit für kein europäisches Land die Pflicht, diese Immigranten aufzunehmen. Was ist zu tun, um diesen Menschen trotzdem zu helfen? In erster Linie dürfte es darum gehen, den afrikanischen Herkunftsländern zu helfen, ihre darniederliegende Wirtschaft zu entwickeln.
Im Weiteren muss alles unternommen werden, um die demografische Explosion zu stoppen. Dazu braucht es eine griffige Geburtenkontrolle. Es wäre an der Zeit, dass die katholische Kirche das von Papst Paul VI. (Pillen-Pauli) in der Enzyklika «Humanae Vitae» im Jahre 1968 ausgesprochene Verbot jeder künstlichen Geburtenkontrolle aufheben würde.
Diesen kommentierte ich wie folgt:

Diesmal macht es sich sich Krähenbühl allzu einfach. Die bemaängelte „griffige Geburtenkontrolle“ auf dem afrikanischen Kontinent ist wohl nicht ernsthaft des Enzyklika des „Pillen-Päuli“ zuzuschreiben. Da sollte man schon erst definieren, welchen Einfluss die christlichen Relgiopnen, und darunter die katholische Konfession, in Afrika haben. Nach wie vor ist der Islam Afrikas „grösste Religion“ und der verhindert (erfolgreich) den Wohlstand und die Befreiung der Frauen aus dem patriarchalen Zwang — die einzigen Vorausseztungen für gebremstes Bevölkerungswachstum.

Freitag, 1. Juni 2018

Der Einwohnerrat ist das Trainingslager für den Landrat


Wie kann die Ortssektion einer politischen Partei ihr hundertjähriges Bestehe feiern?
Die CVP Wahlkreis Liestal, versucht es in einem Anflug von Selbstüberachsätzung mit Teilnahme an den Landratswahlen 2019. Allen vorgebrachten Bedenken zum Trotz. Das wichtigste: der 99-jährigen Bewegung fehlen Fitness, Geld und Personal um ein derartiges Ansinnen erfolgreich zu stemmen.

Montag, 2. April 2018

So wird auf Facebook diskutiert

Am 22.März um 00:17 hat unser Oberwiler "fb-Freund" Bruno Heuberger folgenden Post von Marc Weber geteilt.


Pharmahure!
Der Einfachheit halber hat Heuberger diese Diffamierung mit 15 Emoticons kommentiert

Darauf habe ich ihm geantwortet:
Auch wenn es sich in deiner alten Heimat, lieber Bruno, eingebürgert hat, dass man die Bundeskanzlerin als Merkelnutte (und Aehnliches) bezeichnet, hier (in deinem Gastland) hat man noch Respekt vor einer Bundesrätin! Und wenn sie von einem Dummkopf als Pharmanure bezeichnet wird, erwarte ich von dir mehr als ein paar einfältige Emoticons. Zivilcourage und Haltung sind offenbar nicht jedermanns Sache.

Replik Heuberger:
Nun ja lieber Albi, ich bin auch deiner Meinung bezüglich dieser "Betitelung", dieser Spruch stammt aber nicht von mir, versuche diesen zu löschen ging nicht. Der Urheber ist scheinbar ein Schweizer aus Wolfwil, der diese Post ins FB stellte. Mir ging es aber primär um die Sache betreffs Glyphosat, darum habe ich es gepostet, trotz dieses dummen Spruches. Typex bringt da auch nichts... Also nochmals: Mir ging es um das leidige Thema Glyphosat, mit dem die Bundesrätin sehr unglücklich agierte! Alles klar? Sorry lieber Albi. Es ist anzunehmen, dass meine FB-Freunde das richtig einschätzen können, was für mich im Vordergrund steht.

Wirth: Faule Ausrede! Der Post suggeriert, dass Frau Leuthard das Schweizer Volk vergiften will und Krebstote in Kauf nimmt. Und das hast du(!!) weiter geteilt.
Aehniches tun auch AfD-Bundestagsabgeordnete in deiner Heimat. Das haben wir hier einfach nicht nötig!

Heuberger. Albi, ich steh zu meiner Aussage, nur so wird das üble Thema mit dem Boden und den Kleintieren vergiften wahrgenommen! Schönreden bringt in diesem Fall leider nichts, nachdenken wäre dringend angebracht, das haben wir hier in diesem Fall sehr nötig. Wir beide haben ja in der Chemie gearbeitet und wissen was das heisst! Übrigens hier mal was zu deiner Information: Mein Grossvater war Auslandschweizer in Deutschland, mein Vater "fasste" unfreiwillig den deutschen Pass und wurde (auch unfreiwillig) eingezogen, ich wurde wärend dem Krieg in Stetten/Lörrach gleich an der Grenze bei Riehen geboren und ging dort zur Schule, mit zwanzig kam ich wieder in die Schweiz und bekam den CH-Pass, das war vor 57 Jahren und wohne seither in meiner Heimat Oberwil im Leimental, wo ich auch vom Volk gewähltes Behördenmitglied war. Das zur Information zu "meiner" Heimat, wie du dich immer ausdrückst. Und mit der AfD habe ich bestimmt nichts am Hut. Sorry Albi, dass musste mal gesagt werden.

Wirth: Auch ich steh zu meiner Aussage!
Es geht mir nicht um die sachliche Beurteilung von Glyphosat; es geht darum, dass man das mit der Diffamierung eines Behördemitglieds — und das ist schliesslich auch BR Leuthard — auf unererträgliche Weise verbindet. Und das hast du nach dem Vorbild der AfD mit dem Teilen gemacht!
Als früheres, vom Volk gewähltes Behördemitglied solltest du das wissen.

Heuberger: Na ja lieber Albi, du als ehemaliger Journalist und Chefredaktor der damaligen Ciba-Hauszeitung solltest doch wissen, wie man die Leser dazu bringt, Meldungen oder Information publikumswirsam an den Mann und die Frau bringt, das können wir Schweizer genau so gut wie andere Länder (Stichwort Halsabschneider, Reifenstecher etc...), die Verluderung im Journalismus ist nicht auzuhalten, nur so werden diverse Aussagen noch wahrgenommen. Leider.

Wirth: Einfach nur kotzübel, die Unterstellung, die Bundesrätin vergifte das Schweizer Volk und nehme Krebstote in Kauf mit so dummen Ausreden rechtfertigen zu wollen!
Und zur Klarstellung: Als Journalist und Redaktor war ich zunächst beim "Basler Volksblatt" im Ressort Baselland/Region.
Bei Ciba-Geigy war ich im PUBLIZITÄTSDIENST tätig. Dieser hat unter anderem die Herausgabe der Mitarbeiterzeitung besorgt und redigiert. Einen "Chefredaktior" gab es nicht; die Verantwortung wurde im Team wahrgenommen, wobei auch ethische Grundsätze hochgehalten wurden.

Heuberger: Lieber Albi, ich nehme deine Meinung zur Kenntnis und respektiere sie. Aber eine Frage solltest du mir doch noch beantworten: Wenn die WHO meldet, dass Glyphosat wahrscheinlich krebserregend ist, und danach postwendet unsere Gesundheitsministerin hingeht und den Grundwasserwert für die Schweiz auf den 3600-fachen Wert erhöht und das gleich auch noch bei 36 anderen Pestiziten, wie nennst du dann dieses für die Bevölkerung doch gesundheitsschädliche Vorgehen? Danke für eine Antwort.

Wirth: 1. Die WHO habe gemeldet, dsss Glyphosat WAHRSCHEINLICH krebserregend sei.
2. Die Schweiz hat keine Gesundheitsministerin. Als "Gesundheitsminister" könnte man allenfalls BR Alain Berset bezeichnen.
3. Zu den Grundwasserwerten hat das Bundesamt für Umwelt (Departemente UVEK [BR Leuthard] eine Vernehmlassung durchgeführt. Diese wurde am 13. März abgescchlossen. Resultate, bezw. Konsquenzen daraus sind noch nicht bekannt und ebensowenig beschlossen. Siehe auch "Mikroverunreinigungen in den Gewässern"!
Meines Wissens könnten siebengscheite Chemiknaten (wie du) ihre materiellen Erkenntnisse noch nachreichen.
Alles andere ist diffamnierende Effekthascherei zur Befredigung des Egos.

Heuberger: Ist ja schon seltsam, das aus dem Laden von Frau Leuthard diese Zahlen zur Erhöhung der Grundwasserwerte stammen, da auch nach meiner Meinung der richtige Gesundheits-"Minister" BR Berset zuständig wäre, jetzt wo ein Verbot weltweit diskutiert wird. War das eine Beruhigungspille an die Adresse der Bauern, die ja befürchten müssen, dass Glyphosat verboten wird, so wie es schon andere Länder machten wie z.B. Frankreich oder einige Bundesländer in Deutschland usw.? Es scheint so. Bekanntlich "hinkt" die Schweiz in solchen Verbotsfällen immer Jahre hinter her. Warum wohl? Ein Schelm, der dabei böses denkt! Die Zukunft wird es bestimmt zeigen.

Wirth: Schon wieder: wer das Eidgenössiscche Departement für Umwelt, Verkehr, Energie und Verkehr (UVEK), dem eine Bundesrätin vorsteht, als "Laden von Frau Leuthard" bezeichnet, zeigt, dass er nichts begriffen hat; vor allem auch die politischen Abläufe nicht. Statt dessen wird — aus agitatorischen Gründen — der Eindruck erweckt, die Departements-Vorsteherin wolle ihrem Kollegen Berset dreinschwartzen. Kein Schelm, der (hier) etwas Böses denkt! In der Frage der "Mikroverunreinigungen in den Gewässern" kann/wird das Bundesamt für Gesundheit (Departement von Berset) einen Mitbericht verfassen. Das kostet zwar Zeit und ist anstrengend. Deswegen hinkt die Schweiz nur scheinbar dem Ausland hinter her. Das Verfahren vermindert unbedachte Schnellschüsse, ist fundiert und solide.
Auf FB ist es auch dir unbenommen jeden Unfug nachzuplappern und weiter zu verbreiten.

Heuberger: Warum so pikiert lieber Albi, wenn ich von einem Laden rede, sind es doch etliche National- und sonstige Räte und Politiker und auch Wirtschaftsführer, die dieses Wort in ihrem Wortschatz haben und das ganz öffentlich. Ganz abgesehen von vielen Eidgenossen im Land. Betreffs hinterherhinken bei diversen Entscheidungen der Schweiz gibt es einige Beispiele, die dir wahrscheinlich auch noch bekannt sein dürften. Ist also keine Erfindung von mir. So, nun wünsche ich dir ein friedliches Osterfest und lass deinen Groll nicht am Osterhasen aus... 😀

Wirth: Ganz ohne Groll und nicht pikiert, gebe ich dir Recht. Es sind keine Erfindungen von dir, die du hier zum Besten gibst. Es ist schlicht und ergreifend Trittbrettfahrerei. Du bedienst dich am Wortschatz von irgendwelchen, vermeintlichen Grössen (NAMEN NENNEN! und korrekt zitieren) um wieder mal Aufmerksamkeit zu ergattern. Bei mir ist es dir gelungen. FroheOstern!