Am 22.März um 00:17 hat unser Oberwiler "fb-Freund" Bruno Heuberger folgenden Post von Marc Weber geteilt.
Pharmahure!
Der Einfachheit halber hat Heuberger diese Diffamierung mit 15
Emoticons kommentiert
Darauf habe ich ihm geantwortet:
Auch wenn es sich in deiner
alten Heimat, lieber Bruno, eingebürgert hat, dass man die
Bundeskanzlerin als Merkelnutte (und Aehnliches) bezeichnet, hier (in
deinem Gastland) hat man noch Respekt vor einer Bundesrätin! Und
wenn sie von einem Dummkopf als Pharmanure bezeichnet wird, erwarte
ich von dir mehr als ein paar einfältige Emoticons. Zivilcourage und
Haltung sind offenbar nicht jedermanns Sache.
Replik Heuberger:
Nun ja lieber
Albi, ich bin auch deiner Meinung bezüglich dieser "Betitelung",
dieser Spruch stammt aber nicht von mir, versuche diesen zu löschen
ging nicht. Der Urheber ist scheinbar ein Schweizer aus Wolfwil, der
diese Post ins FB stellte. Mir ging es aber primär um die Sache
betreffs Glyphosat, darum habe ich es gepostet, trotz dieses dummen
Spruches. Typex bringt da auch nichts... Also nochmals: Mir ging es
um das leidige Thema Glyphosat, mit dem die Bundesrätin sehr
unglücklich agierte! Alles klar? Sorry lieber Albi. Es ist
anzunehmen, dass meine FB-Freunde das richtig einschätzen können,
was für mich im Vordergrund steht.
Wirth: Faule
Ausrede! Der Post suggeriert, dass Frau Leuthard das Schweizer Volk
vergiften will und Krebstote in Kauf nimmt. Und das hast du(!!)
weiter geteilt.
Aehniches tun auch AfD-Bundestagsabgeordnete in
deiner Heimat. Das haben wir hier einfach nicht nötig!
Heuberger.
Albi, ich steh zu meiner Aussage, nur so wird das üble Thema mit dem
Boden und den Kleintieren vergiften wahrgenommen! Schönreden bringt
in diesem Fall leider nichts, nachdenken wäre dringend angebracht,
das haben wir hier in diesem Fall sehr nötig. Wir beide haben ja in
der Chemie gearbeitet und wissen was das heisst! Übrigens hier mal
was zu deiner Information: Mein Grossvater war Auslandschweizer in
Deutschland, mein Vater "fasste" unfreiwillig den deutschen
Pass und wurde (auch unfreiwillig) eingezogen, ich wurde wärend dem
Krieg in Stetten/Lörrach gleich an der Grenze bei Riehen geboren und
ging dort zur Schule, mit zwanzig kam ich wieder in die Schweiz und
bekam den CH-Pass, das war vor 57 Jahren und wohne seither in meiner
Heimat Oberwil im Leimental, wo ich auch vom Volk gewähltes
Behördenmitglied war. Das zur Information zu "meiner"
Heimat, wie du dich immer ausdrückst. Und mit der AfD habe ich
bestimmt nichts am Hut. Sorry Albi, dass musste mal gesagt werden.
Wirth: Auch ich steh
zu meiner Aussage!
Es geht mir nicht um die sachliche
Beurteilung von Glyphosat; es geht darum, dass man das mit der
Diffamierung eines Behördemitglieds — und das ist schliesslich
auch BR Leuthard — auf unererträgliche Weise verbindet. Und das
hast du nach dem Vorbild der AfD mit dem Teilen gemacht!
Als
früheres, vom Volk gewähltes Behördemitglied solltest du das
wissen.
Heuberger: Na ja lieber Albi, du als ehemaliger Journalist und
Chefredaktor der damaligen Ciba-Hauszeitung solltest doch wissen, wie
man die Leser dazu bringt, Meldungen oder Information publikumswirsam
an den Mann und die Frau bringt, das können wir Schweizer genau so
gut wie andere Länder (Stichwort Halsabschneider, Reifenstecher
etc...), die Verluderung im Journalismus ist nicht auzuhalten, nur so
werden diverse Aussagen noch wahrgenommen. Leider.
Wirth: Einfach nur
kotzübel, die Unterstellung, die Bundesrätin vergifte das Schweizer
Volk und nehme Krebstote in Kauf mit so dummen Ausreden rechtfertigen
zu wollen!
Und zur Klarstellung: Als Journalist und Redaktor war
ich zunächst beim "Basler Volksblatt" im Ressort
Baselland/Region.
Bei Ciba-Geigy war ich im PUBLIZITÄTSDIENST
tätig. Dieser hat unter anderem die Herausgabe der
Mitarbeiterzeitung besorgt und redigiert. Einen "Chefredaktior"
gab es nicht; die Verantwortung wurde im Team wahrgenommen, wobei
auch ethische Grundsätze hochgehalten wurden.
Heuberger: Lieber
Albi, ich nehme deine Meinung zur Kenntnis und respektiere sie. Aber
eine Frage solltest du mir doch noch beantworten: Wenn die WHO
meldet, dass Glyphosat wahrscheinlich krebserregend ist, und danach
postwendet unsere Gesundheitsministerin hingeht und den
Grundwasserwert für die Schweiz auf den 3600-fachen Wert erhöht und
das gleich auch noch bei 36 anderen Pestiziten, wie nennst du dann
dieses für die Bevölkerung doch gesundheitsschädliche Vorgehen?
Danke für eine Antwort.
Wirth: 1. Die WHO
habe gemeldet, dsss Glyphosat WAHRSCHEINLICH krebserregend sei.
2.
Die Schweiz hat keine Gesundheitsministerin. Als
"Gesundheitsminister" könnte man allenfalls BR Alain
Berset bezeichnen.
3. Zu den Grundwasserwerten hat das Bundesamt
für Umwelt (Departemente UVEK [BR Leuthard] eine Vernehmlassung
durchgeführt. Diese wurde am 13. März abgescchlossen. Resultate,
bezw. Konsquenzen daraus sind noch nicht bekannt und ebensowenig
beschlossen. Siehe auch "Mikroverunreinigungen in den
Gewässern"!
Meines Wissens könnten siebengscheite
Chemiknaten (wie du) ihre materiellen Erkenntnisse noch nachreichen.
Alles andere ist diffamnierende Effekthascherei zur Befredigung
des Egos.
Heuberger: Ist ja
schon seltsam, das aus dem Laden von Frau Leuthard diese Zahlen zur
Erhöhung der Grundwasserwerte stammen, da auch nach meiner Meinung
der richtige Gesundheits-"Minister" BR Berset zuständig
wäre, jetzt wo ein Verbot weltweit diskutiert wird. War das eine
Beruhigungspille an die Adresse der Bauern, die ja befürchten
müssen, dass Glyphosat verboten wird, so wie es schon andere Länder
machten wie z.B. Frankreich oder einige Bundesländer in Deutschland
usw.? Es scheint so. Bekanntlich "hinkt" die Schweiz in
solchen Verbotsfällen immer Jahre hinter her. Warum wohl? Ein
Schelm, der dabei böses denkt! Die Zukunft wird es bestimmt zeigen.
Wirth: Schon wieder:
wer das Eidgenössiscche Departement für Umwelt, Verkehr, Energie
und Verkehr (UVEK), dem eine Bundesrätin vorsteht, als "Laden
von Frau Leuthard" bezeichnet, zeigt, dass er nichts begriffen
hat; vor allem auch die politischen Abläufe nicht. Statt dessen wird
— aus agitatorischen Gründen — der Eindruck erweckt, die
Departements-Vorsteherin wolle ihrem Kollegen Berset dreinschwartzen.
Kein Schelm, der (hier) etwas Böses denkt! In der Frage der
"Mikroverunreinigungen in den Gewässern" kann/wird das
Bundesamt für Gesundheit (Departement von Berset) einen Mitbericht
verfassen. Das kostet zwar Zeit und ist anstrengend. Deswegen hinkt
die Schweiz nur scheinbar dem Ausland hinter her. Das Verfahren
vermindert unbedachte Schnellschüsse, ist fundiert und solide.
Auf
FB ist es auch dir unbenommen jeden Unfug nachzuplappern und weiter
zu verbreiten.
Heuberger: Warum
so pikiert lieber Albi, wenn ich von einem Laden rede, sind es doch
etliche National- und sonstige Räte und Politiker und auch
Wirtschaftsführer, die dieses Wort in ihrem Wortschatz haben und das
ganz öffentlich. Ganz abgesehen von vielen Eidgenossen im Land.
Betreffs hinterherhinken bei diversen Entscheidungen der Schweiz gibt
es einige Beispiele, die dir wahrscheinlich auch noch bekannt sein
dürften. Ist also keine Erfindung von mir. So, nun wünsche ich dir
ein friedliches Osterfest und lass deinen Groll nicht am Osterhasen
aus...
😀
Wirth: Ganz ohne
Groll und nicht pikiert, gebe ich dir Recht. Es sind keine
Erfindungen von dir, die du hier zum Besten gibst. Es ist schlicht
und ergreifend Trittbrettfahrerei. Du bedienst dich am Wortschatz von
irgendwelchen, vermeintlichen Grössen (NAMEN NENNEN! und korrekt
zitieren) um wieder mal Aufmerksamkeit zu ergattern. Bei mir ist es
dir gelungen. FroheOstern!