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Freitag, 24. September 2021

CVP (Wahlkreis) — Ortspartei ohne Fussvolk

Die CVP Liestal — ab 2022 Die Mitte — hat einen neuen Tiefpunkt erreicht. Eine GV mit 7 Teilnehmer/innen, 6 aus der Parteileitung, einer aus dem Fussvolk ist einmalig und wohl auch das Zeichen für den baldigen Niedergang unserer Ortssektion. Dieser Zustand ist kaum ,mit den unangenehmen Verhaltens-Massnahmen der gegenwärtigen Pandemie-Umstände zu rechtfertigen. Der Niedergang zeichnet sich seut geraumer Zeit ab.Die Repräsentant/innen der Ortssektion hatten • keine Antworten auf die Sorgen, Bedürfnisse und Wümsche der Einwohnerschaft, • keine Alternativen zur überrissenen Wachstumsstrategie, • Sprachlosigkeit zum Unbehagen angesichts der grassierenden Bauwut, • keine Ideen zur bedarfsgerechten Gestaltungs des öffentlichen Verkehrs, • vermochten die Mitte-Funktion zwischen den beidenb dominierenden Blöcken nicht "verkaufen". Die Einwohnerratswahlen 2019 endeten für die CVP in einem Desaster. Der einzig verbliebene Deputierte vermag in der öffentlichen Wahrnehmung keinen Gewinn zu erzielen. Seine Vorstösse finden kaum Beachtung und bleiben ohne Wirkung (zB "Die Universiät gehört nach Liestal"). Aber das hindert ihn nicht, weiter an seinem Sessel zu kleben, anstatt unverbrauchte Kräfte nachrücken zu lassen. Die Parteilleitung hakt die Niederlagen ab als seien sie gottgegbeen. Es sind keine Anstrengungung zu erkennen, etwas zu ändern und beispielsweise Einwohner der Aktivgeneration für die Werte der Partei anzusprechen und in den Politikbetrieb einzubinden.

Sonntag, 11. April 2021

Die CVP schafft sich selbst ab

Danke für die umgehende Antwort auf meine E-Mail. Sie zeigt mir, dass die Fusion eine längst beschlossene Sache ist, zu der das Fussvolk nichts zu sagen hat. Wie auf nationaler Ebene, wo der ominösen Namenswechsel zwar (angeblich mit 70 Prozent) beschlossen wurde, dem aber kein Meinungsbildungsprozess voran ging, wie er in einer Demokratie üblich wäre. Zu den Äusserungen von MOB: sie sind inakzeptabel und dürfen von Parteileitung nicht hingenommen werden. Immerhin hat die CVP auf allen Ebenen (Gemeinde, Kanton und Bund) seit 1959 (Zauberformel) eine anerkannt gute Politik betrieben, was man von der BDP nicht sagen kann. Bedingungen wie Abkehr vom C-Fokus zu stellen, sind nur respektlos und überheblich. Auch deine öffentliche, liebedienerische Gratulation zu MOB Wiederwahl in FB ist unverständlich. Ist die CVP wirklich auf diese 10-Personenpartei angewiesen? Das meinte zwar auch ESS an der Feier ihrer Wiederwahl im "Guggenheim" (Liestal). Indem ich erwarte, dass die Parteileitung mehr selbstbewusste Haltung zeigt — obschon sie die Selbstaufgabe vorantreibt — grüsse ich freundlich.

Samstag, 20. März 2021

Eine Antwort an Marianne Quensel

Albert Wirth Marianne Quensel Halt, halt...so hilmmeltraurig wäre es auch wieder nicht, wenn dieses "scheusslich alte" Ghhütt noch ein paar Jahre im Dienst stehen stehem müsste. Ist ein Bahnhof eigentlich eine Wohlffühloase, die Aufenthaltsqualität vermitteln muss oder ein Ort, wo man rasch und sicher das Verkehrsmittel wechseln kann? Nicht ganz unschuldig an dieser verzwickten Lage ist auch der damalige Einwohnerrat, den Sie ja angehörten. Wie dem Rattenfänger von Hammeln ist er dem Stadtpräsidenten mit seinen Hauptstadt-Fantasien kritiklos hinterher gewatschelt. Dabei war schon damals abzusehen, dass es schief laufen könnte. Apropos Nord-Südstrecke: Da wurde Liestal drastisch abgehängt, und die Reisenden müssern in Olten oder Basel zusteigen wenn sie Tessiner Sonnen erleben wollen. Zum Trost hält wenigstens ein EC, der Interlaken mit Hamburg-Altona verbindet. Welche Bedürfnisse deckt er eigentlich ab?

Mittwoch, 10. März 2021

Liestal im Spiegel der Medien

Das Thema Aufhebzbg der Gratis-Stunde beim Parkieren kommt nicht zur Ruhe. Kürzlich musste ich wieder mal in die Tasten greifen. So werden die Auswirkungen einer verfehlten Wachstumssstrategie beklagt. Unkritisch haben Stadt- und Einwohnerrat in den letzten Jahren reihenweise Quartierpläne gutgeheisen. Mit dieser Siedlung­spolitik sollten gute Steuerzahler angelockt werden. Und nun klafft ein Loch von über 5 Millionen Franken in der Stadtkasse. Die Ar beitsplätze der erwerbstätigen Zuzüger/innen sind weit entfernt (Basel, Zürich, Bern usw.) Die Arbeitsplötze an Ort werden von Auswärtigen und Grenzgängern besetzt. Liestal ist ein Ort mit rund 10'000 Zu- und 5000 Wegpendlern. Sie kaufen halt nicht im Stedtli ein, sondern unterwegs, allenfalls am Bahofcorso oder an einem Tankstellen-Shop

Montag, 9. November 2020

Die ungebremste Abwärttsspirale

Beim Aufräumen des Postfachs entdeckt: E-Mail an Ehrenpäsident Peter Furrer, CVP Wahlkreis Liestal im Nachganng zu den Eihnerratswahlen vom Fbruarar 2020: Deine Antwort vom 17.02.20 nehme ich zur Kenntnis.Auch wenn ich mit so kryptischen Formulierungen wie vermischst Du hier einmal mehr Privates bzw. Beruf mit Politik..» nichts anfangen kann. Deine folgenden Unterstellzungen wie die Heckenschiesserei und dich zum Sprachrohr machen zu wollen, weise ich zurück! Es ist nicht meine Art, aus der Deckung intrigant zu agieren, sondern mit offenem Visier eine Meinung zu haben und zu vertreten. Tatsache ist doch, dass die stetig schraubende Abwärtsspirale unserer CVP-Sektion in der Lokal-Politik einen neuen Tiefpunkt erreicht hat. Dies wohl auch deshalb weil im letzten Spätsommer vollmundig erklärt wurde, die gegenwärtigen Fraktionspartner seien auf uns angewiesen. Und das Resultat vom 9. Februar zeigt, dass unsere Parteileitung die Lage falsch d.h. unprofessionell und dilettantisch eingeschätzt hat. Entsprechend wurden auch die Wahlkampf-Auftritte gestaltet (was ich auch für einen Affront gegenüber den Kandidatinnen halte), ,mit der Ausrede es seien nicht genügend finanzielle Mittel vorhanden. Die sich weiter drehende Abwärtsspirale ist weder gottgewollt noch dem Zeitgeist zuzuschreiben, sondern ist dem Verhalten unseres Personals geschuldet und wie es in der Öffentlichkeit wahrgenommen wird. Unsere Spitzenkandidat konnte bislang und kann seine hervorragenden Stärken und Fähigkeiten im Ratsbetrieb nicht einbringen und umsetzen. Er ist kein Volksvertreter mit Sinn fürs Wesentliche und Machbare — siehe die vier neu eingereichten Vorstösse. Charisma geht ihm ab. Oder kannst du dir vorstellen, dass er Müttern von heiratsfähigen Töchtern als Wunsch-Schwiegersohn durchgehen könnte? Daher ist dem zweitplatzierten Andi Salathe baldmöglichst eine Chance einzuräumen. In dieser Situation erachte ich es als deine Aufgabe als Ehrenpräsident eine gründliche Analyse zu veranlassen. Daran sollten nicht nur Parteileitungsangehörige sondern auch weitere Gesinnungsfreunde und wenn möglich auch Fachleute aus dm Kanton teilnehmen. Dafür müsste wohl ein ganzer Abend geopfert werden, es genügt nicht mehr (wie nach den Landratswahlen), das Resultat an einem Parteitag unter Diversem rasch abzuhaken. In diesem Sinne erwarte ich nun ehrenpräsidiale starke Worte, die deutlich machen, dass die Abwärtsspirale abgebremstt wird.